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Funktioniert eine Gehaltsobergrenze in der Bundesliga?

Von Die Redaktion am

Der Profifußball steht vor der größten Krise seiner Geschichte. Vereine und Verbände machen Verluste, die man nicht einkalkulieren konnte. Finanziell bringt die derzeitige Situation zum Vorschein, welch Unsummen inzwischen fließen. Viele fordern daher: Der Fußball muss sich verändern. Auch die DFL beschäftigt sich mit diesem Thema und denkt dabei an eine Gehaltsobergrenze.

In den vergangenen Wochen hatten die Fans ohne Fußball viel Zeit zum Nachdenken. Die meisten waren einer Meinung: Die Krise zeigt, welch großes Problem der Fußball hat. Alles hängt finanziell am seidenen Faden. Wie kann es sein, dass Spieler für mehr als 100 Millionen Euro gekauft werden? Dass ein Profi 20 Millionen im Jahr verdient? Und dass ein paar Wochen ohne Fußball dennoch in die Insolvenz führen? Auch Experten schlugen Alarm und forderten ein Umdenken im weltweit beliebtesten Sport. Christian Seifert, Geschäftsführer der DFL, ist ebenfalls schockiert ob der Zahlen auf seinem Schreibtisch. Geht die Liga im Mai nicht weiter, stapeln sich die ersten Insolvenzanträge deutscher Profiklubs. Zuletzt zeigte Schalke 04, wie schlecht es im finanziellen Bereich aktuell aussieht. Für Seifert ist klar: Nun ist es an der Zeit, vieles zu überdenken. Er regt an, eine Task Force zu gründen, die sich um eine Beschränkung der Gelder kümmert.

Spieler und Berater sollen verzichten

Aktuell zum Beispiel muss sich der FC Bayern mit Gehaltsforderungen der eigenen Spieler auseinandersetzen. Angeblich fordern sowohl David Alaba als auch Manuel Neuer mehr als 20 Millionen Euro Gehalt pro Jahr. In der Premier League keine Seltenheit, dort zahlen sogar mittelmäßige Klubs Gehälter, die in der Bundesliga kaum jemand entrichten kann. Jahr für Jahr steigen die Gehälter an. Seifert hofft, dass man diese Entwicklung aufhalten kann. „Wenn es möglich ist, Managergehälter zu deckeln, dann muss es auch möglich sein, Gehälter von Beratern und Spielern zu deckeln. Wenn ein System von so vielen Seiten positive Resonanz bekommt, dann braucht es vielleicht sogar eine echte Krise, um innezuhalten, um sich zu überprüfen. Doch wenn wir jetzt den Mut und die Ausdauer haben, Veränderungen im Profifußball zu denken und auch über eine lange Strecke vorzunehmen, dann kann aus dieser Krise auch etwas Positives entstehen.“, so der DFL-Boss.

Salery Cap verfassungswidrig

Seit Jahren drehen sich etliche Gespräche um das Thema Gehaltsangleichungen im Profisport. Das sogenannte Salery Cap ist in aller Munde. In den USA gibt es dieses System, doch in Europa verstößt man damit gegen lange bestehende Gesetze. „Die Idee, Spielergehälter zu reduzieren, hatte Karl-Heinz Rummenigge schon vor vielen Jahren. Er hat die Fehlentwicklung vielleicht sogar früher als jeder andere im deutschen Profifußball gesehen. Er war schon mit dem damaligen UEFA-Präsidenten Michel Platini bei der EU und hat über einen Salary Cap gesprochen. Doch Tatsache ist, dass ein Salary Cap gegen europäisches Recht verstößt. Sollten neue Signale seitens der Politik gesendet werden, gebe ich Ihnen Brief und Siegel, dass UEFA-Präsident Aleksander Ceferin zur EU fährt und dort sagt: Lasst uns über Salary Caps, über die Begrenzungen von Ablösesummen und Beraterhonoraren sprechen. Und ich bin der Erste, der ihn begleitet.“, so Seifert weiter. Klar ist: Wenn die Gehaltsgrenze kommt, dann muss dies europaweit geschehen.

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