Topspiel in Düsseldorf live im Free-TV

Dabei durften die Grün-Weißen sich nach einem 1:1 gegen Hannover 96 noch bedanken, die Partie nicht als Verlierer beendet zu haben. Die besseren Chancen besaßen die Gäste aus Niedersachsen. Ein Umstand, der auch den rund 14.000 Zuschauern nicht entgangen war. Und so kamen sie dann tatsächlich, die Pfiffe im Weserstadion. Clemens Fritz, Leiter Profi-Fußball, war darüber natürlich wenig begeistert. Trotzdem fordert er – wie übrigens auch Trainer Markus Anfang auch – Geduld ein.

„Wir haben es auch mit Menschen zu tun, die nicht auf Knopfdruck völlig befreit aufspielen können.“ Verständnis für die Pfiffe im Weserstadion zeigte Clemens Fritz somit nur bedingt. Er sagt aber auch: „Natürlich wollten wir mit einem Heimsieg starten, um eine gewisse Euphorie zu entfachen. Das ist uns mit dem Spiel nicht gelungen.“ Den nächsten Anlauf wagt Werder Bremen nun also bei Fortuna Düsseldorf. Und direkt stehen die Grün-Weißen wieder im Fokus der Öffentlichkeit. Zum einen natürlich, weil jetzt jeder wissen will, ob der SVW einen Fehlstart hinlegt. Zum anderen aber auch, weil Bremen erneut das Topspiel am Samstag Abend (1. August) bestreitet. Das wird bekanntlich immer um 20.30 Uhr bei Sport1 live im Free-TV übertragen.

Was sich Clemens Fritz für dieses Match am zweiten Spieltag wünscht? Einen ähnlich guten Auftritt wie den aus der ersten Hälfte gegen Hannover 96. Denn: „Da war Zug und Mut drin. Da haben wir uns auch mit dem Tor belohnt.“ Und was ist danach schief gelaufen? „Nach dem 1:1 hat eine Verunsicherung eingesetzt. Das darf so nicht passieren, da müssen wir an unserem Plan festhalten“, so die Analyse vom Leiter Profi-Fußball.

Nach Pfiffe im Weserstadion: „Kann den Unmut der Fans verstehen“

Zumal Werder Bremen jetzt bei einer Mannschaft antritt, die den guten Start nun vergolden will. Fortuna Düsseldorf begann mit einem ungefährdeten 2:0-Sieg beim SV Sandhausen. Rouwen Hennings erzielte dabei direkt ein Doppelpack. Auf ihn sollten die Grün-Weißen also unbedingt aufpassen. Pfiffe im Weserstadion wird es jedenfalls nicht geben. Die Begegnung findet schließlich am Rhein in der Merkur Spiel-Arena statt. Trotzdem erinnert Clemens Fritz auch noch einmal den eigenen Anhang daran: „Ich kann die Unzufriedenheit und den Unmut der Fans verstehen. Wir haben auch einen anderen Anspruch, wir wollen eine andere Leistung anbieten Aber das Spiel hat auch gezeigt: Durch diese Liga gehst du nicht einfach so durch“, so das Bremer Urgestein.

Deswegen liefert er auch sogleich ein Versprechen hinterher: Die sportliche Leitung arbeite sehr intensiv daran, möglichst bald der Mannschaft ihr finales Gesicht zu geben. Sprich: An entsprechenden Transfers und Klarheit. Bis Ende August ist das Transferfenster aber noch geöffnet.