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Geisterspiele: Darf jedes Team im eigenen Stadion spielen?

Von Die Redaktion am

Noch zittert die Bundesliga, ob sie am Mai wieder mit Geisterspielen um Punkte kämpfen darf. Die Entscheidung wird letztendlich die Politik fällen, aus der es bereits vorsichtigen Optimismus zu vernehmen gab. Trotz Entscheidung auf Bundesebene könnte ein Ministerpräsident sein Veto einlegen und Geisterspiele in seinem Bundesland verbieten. Gibt es hierfür Notfallpläne?

Insbesondere Werder Bremen beschäftigt sich derzeit mit der Frage, ob überhaupt im eigenen Stadion gespielt werden darf. Hintergrund dazu ist ein Verbot aus dem März. Bremens Innensenator Ulrich Mäurer hatte es dem Verein verboten, im Weserstadion ohne Zuschauer aufzulaufen. Da die DFL den Spieltag ohnehin kurzfristig absagte, fiel es nicht mehr ins Gewicht. Dennoch hat man diesen Vorfall bei den Grün-Weißen längst nicht vergessen. Mäurer, der sich nicht selten als unbequemer Politiker präsentiert, könnte seine Drohung auch in Zukunft wahrmachen. Grundsätzlich ist klar: Bundesrecht bricht Landesrecht. Was der Bund verbietet, darf sich ein Land nicht herausnehmen. Umgekehrt allerdings sieht die Sachlage ein wenig anders aus. Gibt die Politik die flächendeckende Zustimmung für Geisterspiele, gilt dies für alle 16 Bundesländer. Dennoch können die einzelnen Chefs der Länder sagen: Bei uns wird diese Form der Bundesliga nicht gestattet. In Bremen befürchtet man offenbar, dass Mäurer zu solch einem Verbot fähig wäre.

Gibt es Ausweichorte?

„Ansammlungen von größeren Menschenmengen sind unzulässig. Daher habe ich versucht, mit den Ultras in einen Dialog zu kommen. Die Antwort war: „Nein, danke. Mit Ihnen reden wir nicht. Das bereitet Probleme. Ich kann mir kein Sonderrecht für den Fußball vorstellen, das am Ende so aussieht, dass sich Hunderte von Fans an einem Ort versammeln.“, befürchtet Mäurer. Das Verhältnis zwischen ihm und den Fangruppierungen des SVW gilt seit vielen Jahren als sehr angespannt. Bei Werder Bremen selbst ist man der Meinung, dass die Bedenken, die Mäurer im März geäußert hatte, nun keinerlei Grundlage mehr haben. „Vor dem Leverkusen-Spiel hatte der Innensenator Anhaltspunkte, dass 1.000 bis 2.000 Fans zum Weser-Stadion kommen wollten. Diese Absage war verantwortungsvoll. Damals war das für uns eine nachvollziehbare Entscheidung.“, so Werders Geschäftsführer der Finanzen, Klaus Filbry. Mittlerweile jedoch ist die Situation eine andere, da im März noch keinerlei Verbote geherrscht hatten.

Gibt es Ausweich-Stadien?

In Bremen hofft man, Zuhause im Weserstadion auflaufen zu dürfen. „Wir stehen im Dialog mit dem Innensenator und hoffen sehr stark auf die Solidarität unserer Fans. Es soll nicht zu Menschenaufläufen kommen, die nicht erlaubt sind. Wir haben in der Breite vernünftige Fans, die das nicht tun werden. So würde einem Heimspiel in Bremen nichts im Wege stehen. Wenn es so sein sollte, dass wir nicht in Bremen spielen können, müsste man nach Alternativspielorten Ausschau halten. Davon gehen wir aber nicht aus.“, sagte Filbry weiter. Als mögliche Ausweichorte gelten Hamburg, Hannover und Wolfsburg. Wäre es nicht generell ratsam, feste Stadien auszuwählen? Wenn die Politik ihre Zustimmung für Geisterspiele gibt, könnte sich die DFL mit den 36 Profiklubs auf einige bestimmte Stadien einigen. Sollten einige Bundesländer sich der Zustimmung widersetzen, wäre ein Ausweichen für die betroffenen Teams kein Problem. Noch aber hofft jeder, im eigenen Stadion auflaufen zu dürfen.

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