Gelingt dem VfB ein Befreiungsschlag?

Fußball-News
Stuttgart und Gladbach mit unterschiedlichen Ambitionen. Bild: Shutterstock

Nach dem 1:1 gegen den VfL Wolfsburg und dem ersten Punktgewinn unter dem neuen Trainer Tayfun Korkut muss der VfB Stuttgart Zuhause gegen Mönchengladbach gewinnen, um nicht noch weiter in den Abstiegsstrudel zu geraten. Die Gladbacher müssen nach der unglücklichen Niederlage gegen Leipzig punkten, um den Anschluss an die CL-Plätze zu halten.

Für Tayfun Korkut ist es die Heimpremiere in der Mercedes Benz Arena. Wie die Fans auf ihren neuen Coach reagieren, ist unklar, nach der Verpflichtung hagelte es Kritik von den Anhängern. Ein Heimsieg ist Pflicht für die Stuttgarter, die nur 1 Spiel aus den letzten 10 Partien gewinnen konnten. Mit 21 Punkten stehen die Schwaben zwar über dem Strich auf Rang 14, allerdings ist der 17., der HSV, lediglich vier Punkte dahinter. Nach oben klafft dagegen schon eine größere Lücke, auf den elftplatzierte Hertha hat der VfB einen 6-Punkte-Rückstand. Punktet die Konkurrenz bei einer Stuttgarter Niederlage, wird es eng in Sachen Abstieg. Die 2. Halbzeit aus der Partie bei den Wölfen gibt den Fans Hoffnung, mit ein wenig Glück wäre der Sieg verdient gewesen.

Angstgegner Mönchengladbach

In den letzten Jahren hatten die Schwaben nur wenig zu feiern, wenn es zum Ligaduell gegen Mönchengladbach kam. In den letzten 7 Partien gelang kein einziger Sieg, die vergangenen 4 Spiele gingen sogar allesamt verloren. Auch, wenn die Gesamtbilanz mit 38 Siegen bei je 28 Remis und Niederlagen positiv zu Gunsten der Stuttgarter ausfällt, liegt die schwäbische Überlegenheit schon einige Zeit zurück. Auch das Hinspiel ging an die Gladbacher, mit 2:0 gewannen sie im Borussia Park. Raffael erzielte im September beide Tore, ob der Brasilianer auch im Rückspiel erfolgreich sein wird, ist noch ungewiss. Nach einer Wadenverhärtung steht sein Einsatz auf der Kippe. Der letzte Sieg gegen die Borussia datiert vom 14. April 2013. Ein Eigentor sowie ein Treffer von Kapitän Christian Gentner besiegelten damals die Niederlage des VfL. Unvergesslich dafür die Partie aus dem Jahr 2010, als der VfB mit 7:0 gegen Gladbach gewinnen konnte. Pavel Pogrebnyak erzielte drei Treffer.

Dezimierte Borussia will den Anschluss nicht verlieren

Die Personalprobleme der Borussia konnte Dieter Hecking bislang recht gut kompensieren. Trotzdem wiegen die Ausfälle von Oscar Wendt, Ibrahima Traore, Fabian Johnson, schwer. Die Stuttgarter Defensive steht bislang meist stabil, die Probleme der Schwaben liegen eindeutig in der Offensive. Für die ersatzgeschwächte Borussia könnte die Angriffsschwäche des VfB ein kleiner Vorteil sein, der Ausfall von Oscar Wendt kann so durch Nico Elvedi, der schon gegen RB Leipzig überzeugt hatte, aufgefangen werden. Mit einem Sieg könnte die Borussia auf Platz 4 springen. Im Falle einer Niederlage in Stuttgart aber droht, falls die Konkurrenz punktet, das Abrutschen ins Mittelfeld. Beim VfB könnte es von Beginn an eine Doppelspitze mit Mario Gomez und Daniel Ginczek geben, mit beiden Mittelstürmern bekam schon das Offensivspiel in Wolfsburg gute Impulse. Dazu gesellt sich der zuletzt verletzte Holger Badstuber zurück. Nur 4 Defensivreihen haben bislang mehr Treffer kassiert als die des VfB, allerdings stellt Stuttgart zusammen mit Köln und Hamburg den schlechtesten Sturm. Gut möglich, dass die Partie eher defensiv geprägt sein wird.

Kommentare

Hier haben Sie die Möglichkeit den Artikel zu Kommentieren bzw. einen Erfahrungsbericht zum Anbieter zu hinterlassen. Bitte beachten Sie die Netiquette.

© Copyright 2019 Sportwette.net