Fußball-fliegt-ins-Tor

Gelungenes Comeback für Juventus Turin

Es hätte ein schöner Sieg für die Bayern werden können, aber sie haben es leichtfertig verspielt und müssen nun mit einem Unentschieden leben.

Der deutsche Rekordmeister hätte den Weg ins Viertelfinale gestern eigentlich schon so gut wie Dingfest machen können. Nach einer guten und soliden 2:0-Führung haben sie Ende doch zwei Gegentore einkassiert und nur für das Rückspiel am 16. März alles offen gelassen. Dennoch werden sie auch das Viertelfinale fest im Visier haben.

Wenn man sich zu sicher ist

Eigentlich hätte alles ganz einfach sein können. In den ersten 30 Sekunden des Spiels wurde es kurz aufregend, als Mario Mandzukic, der 2013 mit den Bayern das Triple gewonnen, direkt aufs Tor schoss, aber das war für Neuer kein Problem. Danach gab es lange Zeit nur die Dominanz der Bayern zu spüren. Thomas Müller traf in der 43. Minute und holte die 1:0-Führung für den FCB. Ganz nebenbei holte sich so auch seinen 34. Treffer in der Champions League und liegt damit nur noch einen Treffer hinter Legende Gerd Müller. Vielleicht liegt es ja am Nachnamen. Den zweiten Treffer versenkte Arjen Robben. Ab da hätten sie eigentlich nur noch aufpassen müssen, aber dann kam der Anschlusstreffer in der 63. Minute durch Joshua Kimmich. Stefano Sturaro, der kurz vorher für Sami Khedira eingewechselt wurde, glich dann in der 76. Minute aus. Damit kann Juve seine Bilanz von 17 ungeschlagenen Europacup-Heimspielen aufrechterhalten.

Eine ganze Stunde lang sah es für einen klaren Sieg der Münchner aus, Juve kam nicht voran und hatte der Wucht und Dominanz des Teams kaum etwas entgegenzusetzen. Nicht mal die Defensivprobleme fielen da wirklich auf und bestanden in der ersten Halbzeit ihre internationale Bewährungsprobe. Sie ließen defensiv wenig zu und verhinderten weitgehend Standards, ganz in Guardiolas Interesse. Lewandowski und Müller hätten bereits in der 13. Minute einen ersten Treffer erzielen können, aber der treffsichere Nationalspieler brachte den Ball aus kurzer Distanz nicht im Juve-Tor unter.

Gute Chancen blieben ungenutzt

Viele gute Chancen hatten die Bayern im Spiel gegen Juve, und so können diese von Glück reden, dass die Bayern nicht entschlossen genug waren, diese auch zu nutzen. Es dauerte vielmehr bis zur 43. Minute, bis sich Müller dazu entschloss, doch mal ein Tor zu machen, nachdem Khedira den Ball verloren hatte. Lewandowski vergab zusätzlich die Möglichkeit auf ein 3:0 per Kopf. Die Bayern hatten in dem Spiel gegen Juve viele Chancen, aber nutzen sie nicht ausreichend. Es fehlte an Entschlossenheit und Spielwillen. Da wundert es dann auch nicht, wenn Juve die Gelegenheiten nutzt und zwei Ausgleichstreffer erzielt. Für das Rückspiel ist nun wieder alles offen und keine der beiden Mannschaften wird einen Vorteil mit ins Match nehmen.

Für die Bayern steht als nächstes Spiel die Partie gegen den Vizemeister VfL Wolfsburg an. Eine Partie, bei der sich ebenfalls als Favorit ins Spiel gehen. Ist ihr Gegner in dieser Saison bei Weitem nicht so gut aufgelegt wie noch im Vorjahr. Bei Interwetten stehen die Quoten für einen Sieg der Bayern bei 1.55. Die Wölfe werden mit einer Quote von 5.50 gehandelt.

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Autor Mark Weber

 

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