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Gericht stoppt Schalker Pokal-Partie: Gegner unklar!

Von Michael am

Jochen Schneider Schalke 04

Gegen wen spielt der FC Schalke 04 in der 1. Runde des DFB-Pokals 20/21. Dass wüssten die Knappen aktuell selber gerne. Denn die für Sonntag, den 13. September 2020, um 15.30 Uhr angesetzte Partie gegen den 1. FC Schweinfurt 04 wurde vorläufig vom Gericht abgesagt. Grund: Es gibt einen weiteren Verein, der glaub das Recht zu haben, gegen den Bundesligisten anzutreten. Gemeint ist Türkgücü München. „Schuld“ an der Misere ist einerseits die Corona-Krise und dann wiederum die Entscheidung des Bayrischen Fußballverbandes (BFV) die unterbrochene Saison ab September fortzusetzen.

Darauf müssen wir im Vorfeld näher eingehen. Denn in Bayern geht man häufig gerne mal seinen eigenen Weg. So entschied der BFV die wegen Covid-19 unterbrochene Saison, obwohl ein Aufsteiger gemeldet wurde, ab September fortzusetzen. Die letzten Spiele fanden Anfang März statt. Und jetzt wird die Saison einfach so Ende September fortgesetzt. Daraus resultierte, dass es zu zwei unterschiedlichen Zeitpunkten, zwei verschiedene Tabellenführer in der Regionalliga Bayern gab. Doch welcher darf im Pokal antreten?
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Schweinfurt oder Türkgücü: Wer trifft im Pokal auf Schalke?

Zum Zeitpunkt, als der BFV sich dazu entschlossen hat die unterbrochene Spielzeit fortzuführen, war Türkgücü Tabellenführer. Letztlich galt es jedoch einen Aufsteiger in die 3. Liga zu melden. Als Erster fiel die Wahl auf Türkgücü. Plötzlich war nicht mehr Türkgücü Tabellenführer. Denn der Club galt zum Zeitpunkt der Meldefrist für den Pokal als Drittligist. Schweinfurt stand in der noch laufenden Saison – ein Abbruch wurde hier vermieden – an erster Stelle in der Regionalliga Bayern.

Der Bayrische Fußballverband entschied sich den 1. FC Schweinfurt 05 zu melden. Denn zum Zeitpunkt der Meldefrist befand sich dieser Verein in der Pole Position. Doch für gewöhnlich ist es so, dass der Meister der Liga als bestes bayrisches Amateurteam teilnehmen darf. Daher wählte Türkgücü den Weg vor Gericht. Vorläufig hat der Club mit dieser Maßnahme Erfolg gehabt. Denn das Landgericht entschied per einstweiliger Verfügung zugunsten von Türkgücü. Da der BFV Einspruch einlegt, ist steht ein endgültiges Urteil noch aus. Die Folge: Die Schalker können am Wochenende noch nicht im Pokal antreten. Denn der Kontrahent muss erst noch vor Gericht ermittelt werden.

Meinungen zur Absage des Schalker-Pokalspiels

Jochen Schneider merkte in seiner Rolle als Schalker Sportvorstand Folgendes an: „Es ist sehr ärgerlich, dass das für Sonntag angesetzte DFB-Pokalspiel ausfallen muss.“ Gleichwohl machte er klar, dass er sich auf jedweden Gegner – egal ob Türkgücü oder Schweinfurt – freue und Schalke die Entscheidung des Gerichts akzeptieren werde.

Türkgücü meldete sich in Form von Geschäftsführer Max Kothny zu Wort: „Wir sind zufrieden, dass wir dieses Ergebnis vor dem Landgericht München erzielten konnten, denn seit Jahren ist es gelebte Praxis des Bayrischen Fußballverbandes die beste bayrische Amateurmannschaft am DFB-Pokal teilnehmen zu lassen.“

Als möglicher Nachholtermin, egal gegen welchen Kontrahenten es letztlich geht, gilt die erste Oktoberwoche. Dort ist nämliche eine Länderspielpause angesetzt.

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