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Gladbach mit Nullnummer in Frankfurt – Dämpfer für CL-Quali

Borussia Mönchengladbach kämpft mit dem VfL Wolfsburg und Bayer 04 Leverkusen um die direkte Qualifikation für die Champions League und musste bei Eintracht Frankfurt am Freitagabend einen ersten Dämpfer hinnehmen.

Zuletzt feierte das Team aus Gladbach vier Erfolge in Serie, doch nun musste sich das Team mit einem Unentschieden zufrieden geben. Gegen Eintracht Frankfurt kam man nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus und lebt nun mit der Gefahr auf den vierten Platz der Tabelle verdrängt zu werden. Leverkusen steht drei Punkte hinter Gladbach und weißt ein Torverhältnis von +21 auf. Mit einem Sieg mit zwei Toren Unterschied hätte man das Torverhältnis von 22 der Gladbacher überholt und sich in der Tabelle vor den Rivalen geschoben.

Gladbach nur eine Halbzeit überzeugend

Vor knapp 51.500 Zuschauern lieferten sich Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach am Freitagabend ein intensives Match. Die Gladbacher wussten dabei nur in der ersten Halbzeit zu überzeugen, während die Eintracht in der zweiten Halbzeit das Spiel in die Hand nahm. In die Hand nehmen musste auch Schiedsrichter Marco Fritz einige Gelbe Karten. Beim Tabellen-Achten sahen Anderson und Oczipka jeweils ihre fünfte Gelbe Karte und müssen am kommenden Wochenende bei Borussia Dortmund pausieren. Frankfurt kann mit dem Punkt jedoch ganz gut leben.

„Mit dem 0:0 können wir gut leben. Wir hätten natürlich auch gerne gewonnen, wenn es in der letzten Minute geklappt hätte", sagte Gladbachs Abwehrspieler Roel Brouwers. Denken tut er dabei an die Riesenchance von Thorgan Hazard, der in der zweiten Minute der Nachspielzeit frei vor Trapp zum Abschluss kommt, an dem Torwart jedoch scheiterte. Doch auch Gladbach hätte die Partie zu einigen Zeitpunkten des Spiels entscheiden können. „Wir hätten einigemal schneller spielen müssen, da hat bei den Pässen das Tempo gefehlt", monierte Coach Lucien Favre. Trainer Thomas Schaaf kann mit der Leistung seiner Eintracht recht zufrieden sein: „Es war ein tolles Spiel. Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt. Ich bin zufrieden mit der Einstellung und der Leistung. Was fehlt, sind nur die Tore“, wird Schaaf von Sport.de zitiert.

Leverkusen kann auf den Dritten Platz springen

Leverkusen hat nun die Chance, den dritten Tabellenplatz zu übernehmen und Gladbach somit vom direkten Platz zur Champions League Qualifikation verdrängen. Am Samstagmittag um 15:30 Uhr empfängt Leverkusen die zuletzt recht schwachen Hannoveraner. Für Hannover wären ein oder gar drei Punkte (Unentschieden: 5.30, Sieg Hannover: 9.0 bei Tipico) enorm wichtig, um sich eventuell vom Relegationsplatz weiter zu entfernen. Aktuell hat man einen Vorsprung von zwei Punkten auf den 16. Platz, welchen der SC Paderborn derzeit belegt.

Gegen Leverkusen, die mit einer Quote von 1.33 gewinnen, wird dies eine enorm schwere Aufgabe. Da muss sich Hannover 96 wahrscheinlich eher noch eine Woche gedulden, bis sie die nächsten Punkte einfahren. Sollte Leverkusen mit einem Unterschied von zwei Toren gewinnen (1.90), springt die Werkself auf den dritten Platz.

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Autor Mark Weber

 

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