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Hamburger SV: Adler bei Knäbel-Premiere die Nummer 1

Am Samstag geht der Hamburger SV mit dem dritten Cheftrainer in der laufenden Saison in einen Bundesliga-Spieltag. Peter Knäbel soll im Abstiegskampf noch einmal einen Impuls setzen und den Erstliga-Dino vor dem ersten Abstieg in der Vereinsgeschichte bewahren.

Mit dem statistisch schwächsten Angriff der Liga möchte man gegen Bayer Leverkusen dennoch mit einer offensiven Grundordnung in die Partie gehen. Im Tor soll die neue Nummer 1, René Adler, möglichst lange oder gar über die gesamte Spieldauer einen Gegentreffer vermeiden. Nach 26 Spieltagen liegen die Hamburger nur zwei Punkte vor dem Tabellenletzten VfB Stuttgart. Sollte man zumindest einen Punkt holen können, wäre dies gegen den Gastgeber aus Leverkusen ein großer Erfolg.

Knäbel vor schwieriger Aufgabe

Die Ära von Joe Zinnbauer beim Hamburger SV ist offiziell beendet und Peter Knäbel hat das Ruder in die Hand genommen und soll versuchen, das sinkende Schiff vor dem Untergang zu retten. Ob dies gelingt, gilt abzuwarten. An diesem Wochenende steht mit dem Auswärtsspiel bei Bayer 04 Leverkusen eine schwierige Aufgabe vor den Hamburgern. „Ich freue mich, dass ich den Platz mit dem besten Blick auf das Feld habe“, sagte Knäbel im Interview. Im Spiel gegen Leverkusen kann er auf den gesamten Kader zurückgreifen – nur Linksverteidiger Marcel Jansen fehlt.

In der Defensive mangelt es bei den Hamburgern weniger. Vor allem die wenigen geschossen Toren, sind das Problem. Nur 16 Tore konnte man in der bisherigen Saison erzielen. Knäbel will das unbedingt ändern und wird daher aller Voraussicht nach eine Umstellung vornehmen. „Zwei Stürmer sind eine echte Option für uns“, sagte er. Sowohl Pierre-Michel Lasogga als auch Ivica Olic sollen vermutlich auf das Tor der Leverkusener stürmen. Mit diesen beiden Spielern und einem offensiv ausgerichteten Mittelfeld erhofft er sich vor allem eines: „Wir brauchen eine größere Präsenz und mehr Entschlossenheit im Strafraum.“

Eine Umstellung werden die Feldspieler auch mit ihrem neuen Torwart erleben. Jaroslav Drobny war aufgrund einer Notbremse rot-gesperrt und René Adler konnte sich beweisen. Der ehemalige Nationaltorhüter machte sich so gut, dass er beim neuen Trainer nun voraussichtlich die Nummer 1 ist. „Er hat sehr gut gehalten, konnte Pluspunkte sammeln“, wird Knäbel von Sportbild zitiert. Nun soll Adler für den Rest der Rückrunde im Tor bleiben.

Große Hoffnung auf einen Punkt

In der Hinrunde konnte sich Hamburg vor heimischer Kulisse gegen Leverkusen behaupten. Mit 1:0 hatte man Leverkusen im eigenen Stadion geschlagen, wieso soll das nicht auch in Leverkusen gelingen. Die große Hoffnung liegt jedoch auf einem Unentschieden (5.00). So liegt der letzte Sieg in der BayArena (8.50) mittlerweile knapp sechs Jahre zurück. Am wahrscheinlichsten ist laut den Buchmachern ein Sieg der Leverkusener. Mit einer Quote von 1.36 würde ein erfolgreicher Tipp bei bet365 belohnt werden.

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Autor Mark Weber

 

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