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Harter Kampf um Ancelotti – FC Bayern Trainer steht fest

Die Gerüchte, dass Pep Guardiola den FC Bayern München verlässt, kursierten bereits seit einiger Zeit in der Sportwelt – mittlerweile ist es amtlich. Karl-Heinz Rummenigge gab jetzt bekannt, dass auch der Nachfolger von Guardiola bereits fest steht: Carlo Ancelotti.

In einem Interview mit der „Bild“-Zeitung gab der Vorstandsvorsitzende vom FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge bekannt, dass es im Werben um Carlo Ancelotti, der in die Fußstapfen von Pep Guardiola treten soll, große Konkurrenz gab. Rummenigge wörtlich: „Halb Europa wollte ihn ja haben“. Nach Angaben der „Bild“-Zeitung wusste Rummenigge schon seit längerer Zeit, dass Trainer Pep Guardiola den FC Bayern München zum Ende der Saison verlassen wollte. „Bei der Weihnachtsfeier vor zwei Wochen kam er zu mir. Er hat mir gesagt, dass er eine neue Herausforderung sucht und sich beinahe dafür entschuldigt. Ich bin nicht enttäuscht von ihm“, sagte Rummenigge gegenüber der „Bild“.

Abschied von Guardiola steht fest

Am vergangenen Sonntag wurde der Abschied des 44-jährigen offiziell vom FC Bayern München bekannt gegeben. Die Nachfolge des Spaniers, der seit 2013 zweimal deutscher Meister und einmal Pokalsieger wurde, soll der Italiener Carlo Ancelotti antreten. Rummenigge will schon seit längerem ein Ahnung gehabt haben, dass Guardiola den Vertrag beim deutschen Rekordmeister nicht verlängern würde. So soll es Ende September zu „Zwischentönen gekommen sein, die man interpretieren musste. Wir haben uns das aber nicht anmerken lassen und wollten ihm Zeit geben, sich in Ruhe zu entscheiden“.

Die Streitigkeiten mit dem Ärzteteam, die es Mitte diesen Jahres gab, hätten nichts mit dem Abschied des Erfolgstrainers zu tun. „Es wurde auch immer spekuliert, dass Matthias Sammer und Pep Guardiola Probleme miteinander hätten. Das ist Quatsch“, sagte Rummenigge. Von Ancelotti ist Rummenigge jedenfalls überzeugt. „Carlo Ancelotti hat überall Erfolg gehabt. Er hat dreimal die Champions League gewonnen. Das ist bis heute ein Rekord und natürlich hat er die Qualität. Er passt zu uns. Ganz einfach“.

Rummenigge ist nicht um den Erfolg besorgt

Bereits bei einem früheren Treffen hatte der 56-jährige Ancelotti signalisiert, dass er gerne einmal den FC Bayern München trainieren würde, erzählte der Vorstand des deutschen Rekordmeisters. „Trotzdem war es eine gewaltige Herausforderung und Anstrengung in den zurückliegenden Wochen und Tagen, den Italiener zu binden“, so Rummenigge. Ancelotti konnte bereits mit dem AC Milan und Real Madrid die Königsklasse gewinnen und hat nun endlich einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2019 unterzeichnet. Zu welchem Verein Pep Guardiola nun wechseln wird, ist noch offen. Spekulationen gibt es jedoch viele, unter anderem ist ein Wechsel nach England, dort zu Manchester City, durchaus denkbar.

Um den sportlichen Erfolg des FC Bayern München ist Rummenigge nicht besorgt. Nach eigenen Angaben ist er davon überzeugt, dass Trainer und Mannschaft bis zum Ende der Amtszeit von Guardiola noch enger als bisher daran arbeiten werden, Großes zu erreichen, „gerade weil jetzt feststeht, dass Pep den FC Bayern verlassen wird“, so Rummenigge. Erstmals können sie das am ersten Spieltag der Bundesliga wieder unter Beweis stellen. Am 22. Januar ist man beim Hamburger SV zu Gast. Die Meisterschaft gilt mit einer Quote von 1.02 bei bet365 jedenfalls als recht sicher.

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Autor Mark Weber

 

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