Hat der BVB eine Chance bei Kai Havertz?

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Marco Reus möchte nicht nur in der Nationalelf mit Kai Havertz zusammenspielen. Bild: Paimages

Die sportliche Zukunft von Kai Havertz liegt noch für ein Jahr in Leverkusen. 2020 rechnet die Werkself mit einem Abschied des Supertalents. Der FC Bayern gilt als großer Favorit. Nun äußerte sich Marco Reus und hegt den Wunsch, Havertz nach Dortmund zu holen. Wie stehen die Chancen des BVB?

Kaum ein deutscher Spieler wird von den europäischen Topklubs so sehr umworben, wie es bei Kai Havertz der Fall ist. Der 20-Jährige ist hinter Leroy Sane der wertvollste deutsche Kicker. In Leverkusen rechneten die Verantwortlichen damit, das Supertalent bereits diesen Sommer zu verlieren. Vor allen Dingen Bayern München und der FC Barcelona standen Schlange. Von den Münchner hörte man allerdings nichts öffentlich. Bei Leroy Sane gab man offen zu, sehr an einem Transfer interessiert zu sein. Den Namen Havertz jedoch kommentierte man nicht. Für Bayernikone Lothar Matthäus war das ein großer Fehler. Matthäus ist der Meinung, ein Transfer 2019 hätten seinen Münchnern gelingen können. Dafür wären 100 Millionen Euro fällig gewesen. Havertz entschied sich für einen Verbleib bei Bayer – vorerst. In einem Jahr werden die Spekulationen neu aufgerollt. Ein Wechsel 2020 scheint geplant, auch Leverkusen rechnet dann mit einem Abschied von Havertz.

Bayern erster Ansprechpartner?

Vor einigen Tagen hatte Havertz sich zu den Wechselgerüchten geäußert. Spaßeshalber ließ er sich zu einem „Abschreckend sind die Bayern jetzt nicht.“ hinreißen. Leverkusens Sportchef Rudi Völler hatte in der Vergangenheit schon einmal bestätigt, dass es Gespräche mit dem FC Bayern gegeben haben soll. Gleichermaßen sagte Völler, es gäbe auch genug Interessenten aus dem Ausland. Stellt sich für Havertz in einem Jahr die Frage „Bayern oder eine andere europäische Topliga“? Der FCB könnte Konkurrenz aus der eigenen Liga bekommen. Der BVB scheint ebenfalls ein Auge auf Havertz geworfen zu haben! Kapitän Marco Reus äußerte sich im Rahmen der Vorbereitung auf das Länderspiel gegen Holland zu dieser Personalie. Seine brisante Aussage wurde von Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc jedoch umgehend kritisiert. Haben die Schwarz-Gelben tatsächlich Chancen bei Havertz? Bestätigt er seine Leistungen des Vorjahres, wird die Ablösesumme mindestens 100 Millionen Euro betragen. Zu viel für den BVB?

Reus hofft auf Havertz

„Ich werde mein Bestes geben. So wie ich es bei Julian gemacht habe. Er ist ein sensationeller Spieler, den man natürlich gerne selbst in den eigenen Reihen hätte. Ich werde alles versuchen, ihn nach Dortmund zu lotsen“, hofft der Kapitän des BVB. Michael Zorc missfiel die Aussage seines Spielers. Er ruderte zurück und versuchte, gar nicht erst eine Spekulation aufkommen zu lassen. „Alle Beteiligten tun gut daran, sich auf die gerade laufende Saison zu konzentrieren.“ Kai Havertz wäre nicht der erste deutsche Nationalspieler, der bei Borussia Dortmund den nächsten Schritt wagen würde. Die im Raum stehende Ablösesumme spricht allerdings gegen den BVB. Mehr als 100 Millionen Euro scheinen utopisch für den Vizemeister. Bislang ist Mats Hummels mit einer Ablösesumme von 31 Millionen der Rekordeinkauf. Beim FC Bayern könnte man ohne Probleme einen solch hohen Betrag aufbringen. In einem Jahr zeigt sich, in welchem Trikot Kai Havertz für Furore sorgen wird.

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