Hazard vor dem Absprung?

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Thorgan Hazard scheint mit Wechsel nach Valencia zu liebäugeln. Bild: Shutterstock

Borussia Mönchengladbach muss möglicherweise einen Ersatz für Thorgan Hazard finden. Der belgische Außenstürmer, der gerade mit seiner Nationalmannschaft bei der WM in Russland antritt, wird wohl wechseln. Hazards Vater wurde bei seinem potenziellen neuen Verein gesichtet, der Spieler selbst heizt die Spekulationen weiter an. Konkret äußern will er sich erst nach dem Turnier.

Thorgan Hazard kam im Sommer 2014 vom FC Chelsea zu den Fohlen. Nach einer einjährigen Leihe verpflichtete ihn die Borussia und überwies acht Millionen Euro an die Blues. Mittlerweile stieg sein Marktwert auf starke 22 Millionen an. Sollte er also tatsächlich wechseln, würde Gladbach eine hohe Ablösesumme kassieren. Bei Chelsea bekam der damals 21-Jährige zu wenig Spielzeit. In Mönchengladbach zeigte er schnell, welches Potenzial er besitzt. Jahr für Jahr steigerte er sich und ist mittlerweile einer der besten Linksaußen der Bundesliga. Die abgelaufene Saison war seine mit Abstand beste. In allen 34 Spielen stand er auf dem Feld. Dazu erzielte er zehn Treffer und bereitete weitere acht vor. Die guten Leistungen bei der Borussia ließen ihn auch ins Blickfeld für die belgische Nationalmannschaft geraten. Dort ist er allerdings noch ein Ergänzungsspieler, die Konkurrenz ist immens.

Wechsel nach Valencia?

Sein Bruder Eden Hazard vom FC Chelsea ist einer der Topstars Belgiens und mittlerweile 110 Millionen Euro wert. Beide Brüder kämpfen mit Geheimfavorit Belgien um den WM-Titel in Russland. Während Thorgan Hazard sich primär auf das Turnier konzentriert, wurde sein Vater auf dem Gelände des FC Valencia gesichtet! Hazard bestreitet auf Nachfrage nicht, dass es diesen Kontakt gegeben hat. „Wenn er dort gesehen wird, wird das nicht umsonst sein, aber ich möchte jetzt nichts darüber sagen“. Mehr wollte er dazu nicht sagen, sondern sich auf die WM fokussieren. Ein Dementi klingt allerdings deutlich anders. Gut möglich, dass Hazard die Borussia nach der Weltmeisterschaft verlassen wird. Max Eberl äußerte sich gesprächsbereit. „Wir können ab einem gewissen Punkt nicht zu allem Nein sagen“. Die Summe, die für den Linksaußen geboten werden dürfte, beläuft sich vermutlich nicht nur auf den Marktwert von 22 Millionen. Neben Valencia sollen auch Sevilla und Atletico interessiert sein.

Hat Gladbach Chancen auf einen Verbleib?

Der Belgier hat mit seinen starken Leistungen, insbesondere in der letzten Saison, aufhorchen lassen. Borussia Mönchengladbach verpasste den Sprung ins internationale Geschäft. Hazard würde gerne im Europacup spielen. Die Fohlen gelten zur neuen Saison zwar als Mitfavorit auf die vorderen Plätze, die Champions-League-Teilnahme aber wird eher nicht anvisiert. Möchte Hazard bereits jetzt in der Königsklasse spielen oder zumindest in der Europa League auflaufen, muss er Gladbach verlassen. Finanziell wäre der Transfer ein klarer Gewinn. Acht Millionen kostete der Stürmer vor drei Jahren, jetzt würde er für mindestens das Dreifache verkauft werden. Bekommt er bei der WM Spielzeit in der belgischen Nationalmannschaft, könnten auch noch weitere Teams auf ihn aufmerksam werden. Bei einer ansprechenden Summe ist nicht zu erwarten, dass Gladbach ihn zwingend zum Bleiben überreden möchte. Die finale Entscheidung wird Hazard wie angekündigt nach dem Turnier bekanntgeben.

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