shutterstock_111092216

Hertha-Coach Dardai mit erster Niederlage

Der SC Freiburg war am Sonntagnachmittag in der Hauptstadt bei Hertha BSC zu Gast und gewann das wichtige Duell im Abstiegskampf. Die Breisgauer konnten sich am Ende aufgrund ihrer hohen Effizienz mit 2:0 durchsetzen.

Insgesamt 37.617 Zuschauer waren am Sonntag im Berliner Olympiastadion eingetroffen – die Hertha-Fans mit guter Hoffnung auf einen hohen Heimsieg. Pal Dardai stellte erstmals in dieser Saison Ronny, Schieber und Kalou von Beginn an auf den Platz und setzte damit ein offensives Ausrufezeichen. Freiburg-Trainer Streich musste ebenfalls auf einigen Positionen umstellen und hatte daher vier Veränderungen im Vergleich zur 3:0-Niederlage gegen Dortmund zu verzeichnen. Während sich diese Veränderungen offensichtlich auszahlten, konnte die offensive Ausrichtung der Hertha keine Früchte tragen. Vor heimischem Publikum gelang nicht ein Tor.

Hertha mit mehr Ballbesitz aber ohne Effizienz

Vor allem in der Anfangsphase spielte Hertha BSC gut auf und setze bereits in der fünften Minute nach einer guten Flanke einen ersten Akzent. Freiburg vereidigte jedoch klug, sodass sich schnell eine gewisse Ideenlosigkeit beim Team von Pal Dardai einstellte. Selbst lange Bälle führten nicht zu dem gewünschten Erfolg. In der 17. Minute war es dann soweit: Freiburg kommt das erste Mal vor das Tor von Keeper Kraft und netzte den Ball ein. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf konnte sich Guedé gegen Brooks durchsetzen und den Ball auf Felix Klaus weiterleiten. Dieser kommt einen Schritt vor seinem Gegenspieler an den Ball und trifft mit Beihilfe des Pfostens ins kurze Eck.

Ein Aufbäumen war bei den Berlinern nicht zu erkennen. Stattdessen ließ man sich zunehmend verunsichern, Fehlpässe und fehlende Aufmerksamkeit waren die Folge. Auch die Auswechslungen in der Halbzeit konnten nicht für den gewünschten Aufschwung in der Mannschaft sorgen, das Bild blieb das Gleiche. Torraumszenen waren auf beiden Seiten Mangelware, sodass eine Standard-Aktion für den nächsten Treffer sorgen muss. Nach einer Ecke in der 52. Minute konnte sich Philipp gegen seinen Gegenspieler durchsetzen und köpfte den Ball ein. In der 82. Minute feierte der 19-jährige Florian Kath sein Bundesliga-Debüt für den SC Freiburg. Eigentlich in der zweiten Mannschaft aktiv, sorgte er für die letzten Minuten noch einmal für frischen Wind in der Offensive.

In der Schlussphase drängte Hertha erneut auf den Anschluss, Stocker konnte den Ball jedoch nicht über Linie drücken. So blieb es am Ende bei einem 2:0-Auswärtssieg für Freiburg, die damit einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf hinter sich gelassen haben. Pal Dardai fand nach der Partie harte aber ehrliche Worte. Demnach habe seine Mannschaft am Sonntag mentale Schwäche gezeigt. „Es gab Szenen, etwa in Sachen Körpersprache, die ich nicht akzeptieren kann“, wird Dardai von Kicker zitiert. Auch er räumt eine Teilschuld ein: „Es kann sein, dass wir letzte Woche zu hart trainiert haben.“

Hertha bei Wolfsburg zu Gast

Am nächsten Sonntag ist Hertha BSC beim VfL Wolfsburg zu Gast. Die Partie, welche den Abschluss des 22. Spieltags bildet, wird keine einfache für die Berliner. Zuletzt hatte man gegen Mainz auswärts Stärke bewiesen, ob das allerdings gegen Wolfsburg reichen würde? Mit einer Quote von 9.00 bei Tipico im Gepäck treten die Spieler die Reise nach Wolfsburg an, während die Gastgeber mit einer Quote von 1.35 gute Chancen auf den Sieg haben und als klarer Favorit gelten. Ein Unentschieden würde mit 5.0 belohnt werden.

Weiter zu Tipico

Autor Mark Weber

 

Kommentare

Hier haben Sie die Möglichkeit den Artikel zu Kommentieren bzw. einen Erfahrungsbericht zum Anbieter zu hinterlassen. Bitte beachten Sie die Nettiquete.

    Copyright 2016 Sportwette.net
    X

    Der Anbieter wurde bereits in einem neuen Fenster oder Tab geöffnet. Falls nicht, können Sie den Anbieter nun über diesen Link öffnen: