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Hoffnung für Fans? Monopolkommission kritisiert TV-Aufteilung

Von Benjamin am

Kritik an TV Aufteilung

Wer ab der kommenden Saison 2021/22 Fußball in Deutschland sehen möchte, muss ganz genau aufpassen. Die beiden Platzhirsche Sky und DAZN haben das Angebot unter sich aufgeteilt – aber keinesfalls übersichtlich. Vielen Fans stößt zudem schon seit geraumer Zeit auf, dass zum Verfolgen aller Spieler mindestens zwei Abos abgeschlossen werden müssen.

Unterstützung gibt es für die Fan-Lager nun durch die Monopolkommission. Diese krisitiert, dass die nun geltende Aufteilung für die Verbraucher nachteilig sein würde. Das eigentliche Ziel, eine Monopolstellung zu vermeiden, dürfe nicht mit höheren Kosten für den Verbraucher verbunden sein. Stattdessen wirbt die Kommission dafür, parallele Berichterstattungen für mehrere Anbieter zu erlauben.

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Monopolkommission sieht Verbrauchernachteile durch kartellrechtliche Auflagen

Es dürfte Musik in den Ohren aller Fußball-Fans sein. Wer sich schon immer daran gestört hat, dass in Deutschland mehrere Abos für das Verfolgen aller Live-Spiele erforderlich sind, könnte gute Nachrichten erhalten. Die Monopolkommission, ein Team bestehend aus Juristen und Ökonomen zur Beratung der Bundesregierung auf den Gebieten der Wettbewerbspolitik und des Wettbewerbsrechts, sieht in den neuen TV-Verträgen für die Übertragung der Bundesliga und 2. Bundesliga offenbar keine Verbrauchervorteile. Im Gegenteil: Die Kommission kritisiert die Aufteilung der Live-Übertragungen.

„Tatsächlich bringt die Fokussierung auf die bloße Aufteilung der Rechte an mehrere Anbieter die Gefahr, dass Verbrauchervorteile verloren gehen, Wettbewerbe ausgeschlossen sind und es kumuliert zu höheren Preisen komm“, so die Einschätzung des Gremiums. Das Bundeskartellamt hatte gefordert, dass die Rechte zur Übertragung an mindestens zwei Medienunternehmen gehen, damit eine Monopolstellung verhindert wird. Dies würde laut Gremium aber nur dann Sinn machen, wenn zwei Sender die Spiele parallel zeigen würden. Die aktuelle Aufteilung hingegen sei für den Verbraucher nachteilig, sodie Einschätzung der Experten.

Welche Lösung schlägt die Kommission vor?

Ebenfalls kritisch ist laut Gremium die Verteilung aus dem Blickwinkel der Attraktivität. Die Medienunternehmen würden Einflussa auf die Planung der Spieltage nehmen. So würden zum Beispiel Angebote wie die „Sportschau“ deutlich leiden. Die Kommission schlägt deshalb vor, vor der künftigen Vergabe der Rechte eine Zuschauerbefragung durchzuführen. Generell sei es zudem verbraucherfreundlich, wenn die Spiele alle an einen Sender übergeben würden, wobei aber mit einer parallelen Berichterstattung über einzelne Spiele durch einen zweiten Anbieter Abwechslung gewährleistet werden soll. Auch „vereinsbezogene Rechtepakete“, also für die Übertragungen der Spiele eines bestimmten Vereins, könnten laut Gremium Abhilfe schaffen.

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