HSV: Arp erhält Lob von HSV-Ikone Hrubesch

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Treffsicher: HSV-Juwel Jann-Fiete Arp ist in aller Munde. Bild: Shutterstock

Beim Hamburger Sportverein gab es in dieser Saison bisher nur wenig Grund zum Jubeln. Nach einem guten Saisonstart haben die Leistungen in den letzten Partien doch deutlich abgebaut. Gleich sieben der letzten neun Spiele verloren, Aussicht auf Besserung ist fast nicht vorhanden. Doch es gibt eine Ausnahme: Sturm-Juwel Jann-Fiete Arp, der jetzt auch von HSV-Idol Horst Hrubesch höchstpersönlich gelobt wurde.

Bei den HSV-Fans hat sich der Youngstar mit seinen Treffern in Berlin und zuhause gegen den VfB Stuttgart innerhalb weniger Minuten in die Herzen schießen können. Jetzt meldete sich auch die HSV-Legende Horst Hrubesch zu Wort. Und der war ebenfalls voller Lob für den Nachwuchs-Stürmer. Gegenüber dem „Stader Tageblatt“ erklärte Hrubesch, dass Arp ein kompletter Spieler sei und es eigentlich nichts gebe, was ihm fehlt. So attestiert der Sportdirektor des DFB dem Hoffnungsträger ein erstklassiges Auge für seine Mitspieler, kluge Laufwege, eine hohe Spielintelligenz und eine sehr gute Technik – mehr geht also eigentlich nicht. Für Arps Arbeitgeber, den Hamburger SV, hat Hrubesch allerdings nicht nur lobende Worte übrig. Immerhin war er als ehemaliger Trainer der Nachwuchs-Nationalmannschaft in den letzten Jahren immer mit der Jugend verbunden – und in Hamburg hat sich da recht wenig getan.

Ex-Stürmer bemängelt Umgang mit Talenten in Hamburg

In der Vergangenheit sind zwar immer wieder hoffnungsvolle Talente beim HSV aufgetaucht, zuletzt zum Beispiel der „Retter“ der letzten Saison, Luca Waldschmidt. Allerdings ist der Durchbruch in den meisten Fällen nicht erfolgt. Stattdessen wechselten die hoffnungsvollen Talente meist zu anderen Vereinen – und entwickelten sich da nicht selten erstklassig. Wie zum Beispiel Kerem Demirbay, der bei der TSG aus Hoffenheim nicht mehr vom wegzudenken ist. Horst Hrubesch kritisierte den HSV in diesem Zusammenhang ein wenig und war den Verantwortlichen mangelnde Geduld vor. „Entweder hat man sie nicht erkannt oder man hatte nicht die Geduld, ich kann es auch nicht erklären“, sagte der Trainer der U21-Europameister von 2009.

Druck beim HSV auch in dieser Saison wieder groß

Wichtig für den HSV dürfte sein, dass sich Jann-Fiete Arp von den ganzen Diskussionen um seine Person nicht beeindrucken lässt. Genau jetzt braucht der HSV seinen Stürmer-Nachwuchs nämlich enorm. In der Offensive der Hamburger klemmte es zuletzt gewaltig, zudem muss die Elf von Markus Gisdol mit möglichst großen Schritten den Weg aus dem Tabellenkeller finden. Die nächste Aufgabe ist jedoch keinesfalls eine Leichte. Am Sonntag (19. November 2017) um 15.30 Uhr müssen die Hamburger in der Veltins Arena in Gelsenkirchen gegen den FC Schalke 04 auflaufen. Die Hausherren stehen derzeit auf Rang Vier der Tabelle und sind seit sechs Partien ungeschlagen. Keine Frage: Um hier etwas holen zu können, braucht der „Bundesliga-Dino“ seinen Youngstar in absoluter Top-Form.

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