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Irrer Vorschlag aus der England: Ist eine verkürzte Spielzeit wirklich denkbar?

Von SportWetteNet am

In Deutschland stehen alle Zeichen auf Fortsetzung der Bundesliga, schon am 15. Mai soll es weitergehen dürfen. In England ist man noch nicht soweit. Derzeit beschäftigt sich der Verband FA mit einigen Szenarien, die den Wiederbeginn möglich machen sollen. Ein verrückter Vorschlag dreht sich auch um eine Verkürzung der Spieldauer.

Wenn es eine Sache gibt, die jeder Mensch über den Fußball weiß, dann ist es diese: Ein Spiel dauert 90 Minuten. An dieser Tatsache rüttelte bislang noch niemand. Bis jetzt, denn auf der Insel hat man offenbar die Idee, die Spielzeit zu verkürzen, um der Premier League so einen schnelleren Wiederbeginn ermöglichen zu können. Gordon Taylor, der Chef der Spielergewerkschaft PFA, ist der Mann, der mit diesem skurrilen Vorschlag überraschte. „Wir wissen nicht, was in der Zukunft passiert. Aber wir kennen unsere Möglichkeiten und welche Ideen da eine Rolle spielen. Ob es mehr Auswechslungen sind oder die Verkürzung der Halbzeiten auf jeweils weniger als 45 Minuten.“, so die Aussage. Für Taylor ist klar: Es müssen Rahmenbedingungen gefunden werden, um der Saison ein Ende geben zu können. In Anbetracht der tabellarischen Situation mit einem Tabellenführer, der mehr als 20 Punkte Vorsprung hat, darf es zu keinem Abbruch ohne Wertung kommen.

Kein eigenmächtiges Vorgehen

Der Vorschlag, die Spielzeit zu verkürzen, ist wohl die verrückteste aller Ideen. 92 Spiele fehlen der Premier League noch, um die Saison abzuschließen. Eine ordentliche Hausnummer, wenn man bedenkt, dass die Teams bislang nicht einmal in kleinen Gruppen wieder trainieren dürfen. Der Plan ist, den Vereinen ab dem 18. Mai eine Rückkehr auf den Trainingsplatz zu erlauben, angeblich jedoch nur mit Schal oder Schutzmaske. Als Termin für den Wiederbeginn wird der 8. Juni genannt. Kann dies realisiert werden, würde die Premier League fast einen Monat nach der Bundesliga starten. Und das, obwohl noch mehr Spiele absolviert werden müssen. Verständlich, dass diese Situation nach außergewöhnlichen Lösungen schreit. Aber kann eine Reduzierung der Spielzeit wirklich die Prämisse sein? Taylor weiß, dass der englische Fußball nicht für sich alleine entscheiden kann. Eine Änderung der Spieldauer wäre der wohl größtmöglich Einschnitt in den Fußball und bedarf gemeinschaftlicher Zustimmung.

Was sagt die IFAB dazu?

Daher müsste sich Taylor die Erlaubnis der International Football Association Board (IFAB) holen. Stimmt die Institution zu, die Spielzeit für ein paar Wochen zu verkürzen? Und wenn ja: Muss diese Regel dann für alle Top-Ligen gelten? Die englischen Klubs sind in Europa gut vertreten. Haben sie einen Vorteil gegenüber ihren Konkurrenten, wenn sie national einige Körner sparen können? In den meisten Fällen ist es ein längerer Prozess, wichtige Regelungen durchzusetzen. Ob Taylors Vorschlag daher realistisch erscheint, darf angezweifelt werden. Klar sein soll dafür, dass in nur zehn Stadien gespielt wird. Noch befürworten 14 Klubs diesen Vorschlag. Sollte sich aber noch ein Verein dagegenstellen, gehen die Diskussionen weiter. De neutralen Stadien befinden sich abseits der großen Ballungsräume im Land. Während die Bundesliga in Sachen Wiederbeginn also auf der Zielgeraden läuft, befindet sich die Premier League noch im Mittelteil der Klärung. Nicht nur Liverpool hofft, dass man dem deutschen Fußball folgt.

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