Julian Nagelsmann: Begehrt bei den großen Vereinen

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Julian Nagelsmann ist einer der begehrtesten Trainer aktuell. Bild: Shutterstock

Es ist eine Tatsache, dass Julian Nagelsmann von der TSG 1899 Hoffenheim aktuell in aller Munde ist. Dies betrifft weniger die Spiele seines Teams in der laufenden Saison. Es bieten einige Wettanbieter Quoten dafür an, wo der 30jährige in der nächsten Saison trainiert: Beim FC Bayern München, bei Borussia Dortmund oder bleibt er in Hoffenheim?

Bei der Mitgliederversammlung der TSG 1899 Hoffenheim Anfang Dezember sagte Mäzen Dietmar Hopp, dass er seinen Trainer für die Saison 2019 klonen müsse. Denn dann, so vermutet er, wird dieser den Verein verlassen. Ob realistische Hintergründe hinter dieser Aussage liegen? Sobald in einem großen deutschen Verein über die Position des Trainers für die Zukunft gesprochen wird, fällt aktuell der Name Julian Nagelsmann. Das war so, als der FC Bayern München Carlos Ancelotti zu Beginn der Saison entließ. Es kam bekanntlich Jupp Heynckes und übernahm die Position. Doch der wird im kommenden Sommer definitiv aufhören laut eigener Aussage. Ein Nachfolger muss her. Bei Borussia Dortmund wurde in der zweiten Dezemberwoche Trainer Peter Bosz entlassen. Der Nachfolger wurde Peter Stöger. Er ist mit einem Vertrag bis zum Ende der Saison ausgestattet. Wer wird als neuer Trainer gehandelt und steht laut Bild angeblich bereits definitiv fest? Klar, Julian Nagelsmann.

Bloß nichts zu diesem Thema sagen

Betrachtet man die Entwicklung in Dortmund, kann man sich als objektiver Beobachter die Frage stellen, wieso angeblich bereits eine definitive Einigung mit dem Hoffenheimer Trainer für die nahe Zukunft bestehen soll. Dann wäre der zu Saisonbeginn verpflichtete Peter Bosz ohne Grund mit einem längerfristigen Vertrag ausgestattet worden. Dass die Entlassung aus Erfolgslosigkeit erfolgte, ist unstrittig, doch wenn diese sich bereits seit Wochen abgezeichnet hat und eine Besserung nicht erwartet worden war, warum wurde der Trainer nicht früher entlassen? Wieso kann eine Zeitung einen Tag nach der Entlassung eine Einigung als nahezu perfekt verkünden? Würde Nagelsmann sich bei Verhandlungen nicht wesentlich mehr Zeit lassen? Kein Wunder, dass er nichts zu diesem Thema sagen möchte. Übrigens ist bekannt, dass Julian Nagelsmann ein Haus in München baut. Er hat familiäre Verbindungen nach Bayern, ein Wechsel zu diesem Verein, der ihm im Grunde noch größere Chancen bieten würde als der BVB, wäre logisch.

Ein Blick in die Zukunft

Es ist denkbar, dass die TSG Hoffenheim sich in der kommenden Saison keinen neuen Trainer suchen muss. Egal, was die Medien berichten, die Aussage mit dem geklonten Trainer zur Saison 2019 sollte höher bewertet werden als Spekulationen. Hopp hätte ganz andere Aussagen treffen können. Der Vertrag des Shootingstars läuft bis in das Jahr 2021. Dass dieser weder verlängert noch erfüllt wird, dürfte eine logische Spekulation sein. Julian Nagelsmann gilt nicht nur als junges, äußerst versprechendes Trainertalent, sondern auch als erfolgreich. Erfolg muss über einen längeren Zeitraum nachgewiesen werden. Fehlender Erfolg kann alle Pläne umstoßen. Hoffenheim ist europäisch nicht mehr dabei und im DFB-Pokal ausgeschieden. Wenn in der Liga nach einer Reihe von Niederlagen das internationale Geschäft möglicherweise nicht erreicht wird, wird es eventuell unruhig. Würde das einen Wechsel beschleunigen oder verhindern?

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