Keine Pokalsensation in Runde zwei

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Die zweite Pokalrunde ist gespielt. Bild: Imago

In der zweiten Rundes des DFB-Pokals wurden am Dienstag und Mittwoch die Achtelfinalisten gesucht. Elf Bundesligisten und fünf Zweitligisten stehen in der nächsten Runde. Überraschungen oder gar Sensationen waren diesmal Mangelware. Die großen Klubs hatten einige Hürden zu nehmen, um sich am Ende über das Achtelfinale freuen zu können.

Der erste Teil der Achtelfinalisten wurde am Dienstag gesucht. Unter anderem standen zwei Bundesligaduelle auf dem Programm. Hannover empfing den VfL Wolfsburg und Augsburg traf auf Mainz 05. In Hannover gingen die Wölfe nach 20 Minuten in Führung. Hannovers Schlussoffensive endete mit einem Konter des VfL und dem entscheidenden 2:0. Spannender ging es in Augsburg zu. Mainz spielte mutig und führte zweimal. Das 2:1 wurde kurz vor Schluss ausgeglichen, sodass die Verlängerung zu Gunsten des FCA entscheiden musste. Hertha siegte bei Zweitligist Darmstadt mit 2:0, Paderborn konnte bei Chemie Leipzig mit 3:0 gewinnen. Die Fortuna erlebte einen Albtraumstart. Beim SSV Ulm lag man schon nach zwölf Sekunden zurück. Der Tabellenletzte der Bundesliga kämpfte sich aber ins Spiel und siegte standesgemäß mit 5:1. Das Zweitligaduell zwischen Heidenheim und Sandhausen ging klar an die Mannschaft von Frank Schmidt (3:0).

Mühe beim FC Bayern

Der HSV gab sich keine Blöße. Gegen Wehen Wiesbaden gewannen die Hamburger mit 3:0. Für Regionalligist Rödinghausen stand das Traumspiel auf dem Programm. Der FC Bayern war zu Gast. Zunächst sah alles nach der erwarteten Angelegenheit aus. Schon nach zwölf Minuten führten die Münchner mit 2:0. Renato Sanches scheiterte mit einem Strafstoß vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel fiel der Rekordmeister zurück in sein pomadiges Spiel. Der Underdog kam zum Anschlusstreffer und die Bayern spielten das knappe Ergebnis über die Zeit. Die acht Partien des Mittwochs sollten weitaus spannender werden. Gladbach empfing Leverkusen und alle erwarteten ein offenes Spiel. Die Borussia spielte, Leverkusen traf. Am Ende stand ein 5:0-Kantersieg für die Werkself. Im zweiten Bundesligaduell empfing Leipzig die TSG. Hoffenheim zeigte eine schwache Leistung und verlor verdient mit 0:2. Freiburg gastierte in Kiel. Nils Petersen traf schon in der 1. Minute, am Ende aber jubelten die Störche über ein 2:1.

Verlängerung und Elfmeterschiessen

Werder Bremen hatte bei Weiche Flensburg wenig Mühe und siegte mit 5:1. Zwischen Arminia Bielefeld und dem MSV Duisburg entschied sich alles in der ersten Hälfte. Duisburg traf dreimal und darf sich über das Achtelfinale freuen. Gleich drei Partien gingen am Mittwoch in die Verlängerung. Tabellenführer Borussia Dortmund empfing Union Berlin. Der BVB ging zweimal in Führung, doch die Berliner kämpften sich zurück. In der letzten Minute der Verlängerung dann die bittere Entscheidung: Marco Reus verwandelte einen Handelfmeter zum Sieg. Mehr Elfmeter gab es in Köln. Gegen Schalke stand es nach 120 Minuten 1:1. Auf Schalker Seite vergab nur Bentaleb. Beim FC scheiterten am Ende Höger und Drexler, sodass Schalke jubeln durfte. Auch in Rostock gab es keinen Sieger nach zwei Stunden Fußball. Mit einem 2:2 ging es ins Elferschießen. Dort zeigte der Club aus Nürnberg die besseren Nerven. Kommendes Wochenende werden die Achtelfinalpartien ausgelost.

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