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Klopp vor Vertragsunterzeichnung beim FC Liverpool

Berichten zufolge soll Jürgen Klopp noch heute einen neuen Trainervertrag in Liverpool unterzeichnen. Hierbei geht es um einen Dreijahresvertrag mit einer jährlichen Gage in Höhe von etwa 10 Millionen Euro. Allerdings wurde der Deal bisher weder vom Verein noch vom Trainer bestätigt.

Glaubt man den bisher veröffentlichten Berichten, könnte eine Unterzeichnung des Trainervertrages nur noch an Kleinigkeiten scheitern. So heißt es zum Beispiel, dass Klopp nach Wunsch von Liverpool mit den beiden aktuellen Co-Trainern Sean O`Driscoll und Gary McAllister zusammenarbeiten soll, die das Team nach dem Rauswurf von Trainer Brendan Rodgers interimsmäßig führen. Klopp hingegen soll nur unter der Prämisse, das Team zusammen mit seinem langjährigen Freund und Co-Trainer Zeljko Buvac und Video Analyst Peter Krawietz trainieren zu dürfen, eine Vertragsunterzeichnung in Betracht ziehen.

Euphorie auf der Insel

In Großbritannien überschlagen sich derzeit die Pressemitteilungen zu einem bevorstehenden Wechsel von Jürgen Klopp nach Liverpool. So war in der „Daily Express“ zu lesen: „Jürgen Klopps Ankunft an der Anfield Road bedeutet, dass sich die Liverpools Flops nirgendwo mehr verstecken können“. Hohe Erwartungen an den ehemaligen BVB-Trainer. Auch Franz Beckenbauer war der Ansicht, dass „Jürgen Klopp stolz sein kann, wenn er mit dem FC Liverpool in Verbindung gebracht wird“. Auch Joachim Löw traut Klopp zu, den Traditionsverein wieder aus den seichten Gewässern zu segeln. „Jürgen Klopp ist ein Trainer, der extrem erfolgreich war und in Dortmund unheimlich viele Emotionen geweckt hat. Ich denke, dass er Liverpool nach vorne bringen kann“, sagte der Coach der deutschen Nationalelf im Rahmen einer Pressekonferenz in Dublin.

Hohe Erwartungen an den deutschen Coach

Aber es gibt auch die Stimmen, die vor zu hohen Erwartungen an Klopp warnen. So schrieb der „Mirror“: „Die Fans von Liverpool schlagen Rad – aber Jürgen Klopp ist kein Wundertäter und er hat auch das Rad nicht neu erfunden“. Die „The Sun“ ging sogar noch einen Schritt weiter und riet dem ehemaligen BVB-Trainer ab. „Jürgen Klopp sollte es wirklich nicht machen. Er mag ein Krieger und ein Kämpfer sein“, so The Sun. Weiterhin ist das Boulevardblatt jedoch der Ansicht, dass der FC Liverpool eine Nummer zu groß für ihn sei. Dennoch wäre jeder Trainer außer Klopp für die Fans vom FC Liverpool eine riesige Enttäuschung.

Auch der Italiener Carlo Ancelotti wurde schon mit dem FC Liverpool in Verbindung gebracht. „Ich genieße gerade meine Zeit, aber natürlich möchte ich zurückkommen, trainieren und arbeiten, weil es meine Leidenschaft ist“, sagte Ancelotti und fügte hinzu: „Ich möchte mir meine Zeit zur Erholung nehmen, aber in der nächsten Saison bin ich bereit“. Mit dieser Aussage bleibt eigentlich nur die Variante Jürgen Klopp.

Klopp könnte gegen Tottenham Hotspur sein Pflichtspiel-Debüt in Liverpool geben. Der FC Liverpool gilt mit einer Quote von 3.00 bei bet365 als leichter Außenseiter, mit einem Unentschieden (3.40) müsste man sich wahrscheinlich zufrieden geben. Ein erfolgreicher Tipp auf Sieg Tottenham wird mit einer Quote von 2.30 belohnt.

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Autor Mark Weber

 

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