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Krawalle in Rio de Janeiro überschatten WM-Vorfreude

Es sind weniger als 50 Tage bis zum Anpfiff des ersten WM-Spiels in Brasilien und in den großen Städten des Landes nimmt die Unzufriedenheit des Volkes zu.

Es kommt zu Krawallen, Straßensperren, brennenden Autos und anderen Formen des Vandalismus, welche die prekäre Sicherheitslage in Rios Touristenviertel weiter bestätigt. In wenigen Wochen werden hier tausende Touristen die Fußball-Weltmeisterschaft feiern, doch danach sieht es aktuell ganz und gar nicht aus. Die Polizei, welche aufgrund der niedrigen Bezahlung zu einem großen Anteil korrupt ist, versucht die Kontrolle zu halten, scheitert jedoch teilweise oder muss sogar zur Schusswaffe greifen.

WM-Land Brasilien hat eigenes Volk noch nicht unter Kontrolle

Während an den Stränden der Copacabana bereits jetzt zahlreiche Touristen Urlaub machen, kommt es in den Armenvierteln, den sogenannten Favelas, immer häufiger zu Auseinandersetzungen zwischen den Anwohnern und der Polizei. Zuletzt blockierten brennende Barrikaden mehrere Straßen von Rio de Janeiro. Es fallen sogar Schüsse und ein Mann wurde tödlich am Kopf getroffen, berichtet „Sport.de„. Zwar geht es nicht in allen zwölf Städten, in denen die WM 2014 ausgetragen wird, so zu wie in Rio, die bekannte Stadt ist jedoch eines der Hauptziele von den rund 600.000 erwarteten ausländischen WM-Touristen.

Die Proteste richteten sich angeblich gegen den Tod eines 26 Jahre alten Berufstänzers aus einer Favela. Douglas Rafael da Silva Pereira arbeitete für die bekannte TV-Sendung „Esquenta“ und wurde erst am Dienstag tot aufgefunden. Die Todesursache ist noch unklar, doch erhoben die Familie und Freunde schwere Vorwürfe gegen die Polizei. Die Mutter behauptet, sie hätten ihn zu Tode geprügelt.

Auch wenn der Fall noch ungeklärt ist und die Untersuchungen laufen, wirft das bei vielen Fußball-Fans fragen auf. Nachdem es bereits beim Bau der Stadien aufgrund von fehlenden Sicherheitsmaßnahmen zu mehreren schwer verletzten und sogar toten Arbeitern gekommen sein soll, fragt man sich, ob Brasilien für die Fußball-Weltmeisterschaft bereit ist. Die Bundesregierung in Berlin zeigte sich trotz der Vorfälle überzeugt, dass für die Sicherheit von Fans und Spielern während der WM gesorgt sein wird. Ein Sprecher des auswärtigen Amtes betonte: „Grundsätzlich gilt: Wir haben volles Vertrauen in das, was unsere brasilianischen Kollegen da in den letzten Jahren organisiert haben. Das wird ganz sicher ein großes Fußballfest.“

Geist des Fußballs soll Schutz bringen

Die FIFA sieht dies relativ ähnlich. „Die FIFA verurteilt generell jegliche Form von Gewalt. Natürlich beobachten wir die Situation in Brasilien, haben aber volles Vertrauen in die brasilianischen Behörden und deren für die FIFA WM 2014 entwickeltes Sicherheitskonzept", erklärte FIFA-Sicherheitsdirektor Ralf Mutschke. FIFA-Präsident Blatter unterstützte diese Auffassung in einem Interview noch einmal und betonte, dass der Geist des Fußballs stärker als jede Bewegung im Volk sein wird. Auch in Südafrika hatte man damals große Bedenken, diese konnten jedoch vollständig widerlegt werden. Generell sei die FIFA jedoch nicht für die Sicherheit vor Ort verantwortlich, stellte der Präsident klar.

In der Stadt Salvador wird die deutsche Nationalmannschaft ihr erstes Spiel gegen Portugal bestreiten. Erst in der letzten Woche hatte die Polizei dort einen zweitägigen Streik eingelegt, was dazu geführt haben soll, dass 39 Menschen ermordet wurden. Zudem fanden Plünderungen und Ausschreitungen statt. Der Sprecher des auswärtigen Amts räumt ein, dass es im Volk aktuell einige soziale Probleme gibt, „um die sich die brasilianische Regierung kümmert und kümmern muss“.

Wenn der Geist des Fußballs das Volk zur WM besänftigt, wird am 16. Juni ein tolles Spiel zwischen den beiden Mannschaften erwartet. Deutschland gewinnt mit einer Quote von 1.80 bei Sportingbet und Portugal muss mit 4.00 versuchen, drei Punkte für das Weiterkommen zu sammeln. Ein Unentschieden würde aktuell mit einer Quote von 3.20 belohnt werden.

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Autor Mark Weber

 

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