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Kritik an der geplanten Transferoffensive des FC Bayern

Von SportWetteNet am

Vor einigen Tagen überraschte Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic mit einer forschen Ankündigung. Trotz derzeitiger Krise möchte der deutsche Rekordmeister zur kommenden Saison neue Spieler verpflichten, und zwar internationale Topstars. Der frühere Bundesliga-Manager und DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig kritisierte den FC Bayern nun für die öffentlich geäußerten Pläne und ruft zu Demut auf.

Mit einer pikanten Äußerung machte Hasan Salihamidzic kürzlich auf sich aufmerksam: „Wir wollen uns mit einem Toptalent aus Europa verstärken und auch einen internationalen Star nach München bringen, der die Qualität unserer Mannschaft hebt und der Mannschaft hilft, unseren Zuschauern ergebnisstarken und attraktiven Fußball zu bieten.“ Obwohl die Bayern noch nicht wissen, welchen wirtschaftlichen Schaden die globale Pandemie am Ende zur Folge haben wird, laufen also bereits die ersten Planungen auf dem Transfermarkt. Ein internationaler Star soll es sein für die Münchner. Da die Topklubs ihre besten Profis nicht unter Wert verkaufen werden, scheint alles auf eine Ablösesumme um die 100 Millionen Euro hinauszulaufen. Besonders im Fokus steht dabei Leroy Sane, den die Münchner schon im vergangenen Jahr holen wollten. Damals verhinderte ein Kreuzbandriss den Transfer. Hat der FCB Glück, wird Sane billiger als gedacht, da sein Vertrag in einem Jahr ausläuft. Nicht bei jedem stoßen die Planungen auf Verständnis.

Falscher Zeitpunkt

Für Andreas Rettig wählte Salihamidzic einen vollkommen falschen Zeitpunkt. Aktuell kämpfen die Klubs weltweit ums Überleben. Auch, wenn der FC Bayern Dank großartiger wirtschaftlicher Arbeit zurecht in einer nach wie vor guten Position ist, kritisiert Rettig die verkündeten Pläne. „Bei allen Verdiensten des FC Bayern, aber in einer jetzigen Phase von einer Transferoffensive zu sprechen, finde ich, ist ein falsches Signal. Ich finde, der FC Bayern sollte lieber über eine Charmeoffensive in Richtung Fans und Mitglieder und Gesellschaft sprechen. Ich glaube, das wäre in diesen Tagen besser. Aber der Klub muss für sich selber bewerten, welche Strategie er an den Tag legt in diesen Tagen.“ Eine Stellungnahme der Münchner gab es nach der deutlichen Kritik noch nicht. Auch, wenn der Zeitpunkt vielleicht unglücklich gewählt war: Die Bayern müssen international wettbewerbsfähig bleiben, auch andere Topklubs basteln schon an ihren Kadern für die kommende Saison.

Rundumschlag gegen Profifußball

Rettig übte nicht nur am FCB Kritik, sondern nahm das gesamte Geschäft in die Pflicht. „Der Profifußball muss begreifen, dass er ein Mitglied der Solidargemeinschaft Sport ist und am Ende tatsächlich dem gemeinen Sport oder dem allgemeinen Sport und anderen Sportarten zur Hilfe eilen muss. Von daher würde ich mir wünschen, dass der Profifußball in der Frage der Solidarität des Sports hier ein anderes Selbstverständnis an den Tag legt und sich dann etwas kleiner macht. Demut, die an den Tag gelegt wird, darf keine Eintagsfliege sein. Ich denke, dass der Profifußball sich in den letzten Jahren das Leben selber schwer gemacht hat und deshalb jetzt auch an diesem Punkt steht, wo vielleicht der letzte Tropfen am Ende das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Stichwort goldene Steaks, einfliegende Friseure und Protz, der zur Schau gestellt wird.“ Was sich im Fußball tatsächlich ändern wird, dürfte erst nach der Krise zum Vorschein kommen.

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