Leiht der FC Bayern Gareth Bale aus?

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Gareth Bale hat wohl keine Zukunft mehr in Madrid - schlagen die Bayern zu? Bild: Imago

Der FC Bayern hat auf dem Transfermarkt noch einiges vor. Die Fans des deutschen Rekordmeisters warten sehnsüchtig auf Verstärkung in der Offensive. Leroy Sane wäre der Wunschspieler von Präsident Uli Hoeneß. Klappt der Transfer nicht, soll eine Alternative her. Kommt Gareth Bale von Real Madrid an die Isar?

Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge gab vor wenigen Wochen öffentlich bekannt, sich um Leroy Sane bemühen zu wollen. Der ehemalige Schalker würde die Münchner vermutlich über 100 Millionen Euro kosten. Ob Manchester City ihn überhaupt ziehen lassen würde, ist fraglich. Alternativen werden beim deutschen Meister bereits gesucht. Der Name Antoine Griezmann fällt nach wie vor. Der Franzose soll angeblich schon beim FC Barcelona unterschrieben haben. Insider aber wollen wissen, dass die Katalanen sich nicht mit einem Wechsel beschäftigen sollen. Auch Paula Dybala wird immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Nach dem Abschied von Arjen Robben und Franck Ribery wollen die Münchner Verstärkung auf den Außenpositionen. Heißester Kandidat für die rechte Seite ist aktuell Gareth Bale. Der Waliser steht noch bei Real Madrid unter Vertrag, scheint aber keine Zukunft mehr bei den Königlichen zu haben.

Wechselabsicht bei Bale

Am Ende der vergangenen Saison äußerte sich Reals Trainer Zinedine Zidane vielsagend zur Zukunft seines Angreifers. „Wenn ich heute noch einen Wechsel gehabt hätte, hätte sich nichts geändert. Ich habe zuletzt auf andere Spieler gesetzt, das ist klar. Ich weiß nicht, was kommen wird“, so Zidane. Eine sportliche Zukunft scheint der Waliser in Madrid nicht mehr zu haben. Gerüchte um einen Wechsel zum FC Bayern gab es in der Vergangenheit schon mehrfach. Scheitert der Transfer von Sane, soll Bale als Ersatz kommen. Kaufen würden ihn die Münchner allerdings nicht, es steht vermutlich eine einjährige Leihe im Raum. Der Außenstürmer ist mit 29 Jahren eigentlich zu alt für den bayrischen Umbruch. Sichert sich der FCB seine Dienste für ein Jahr, um 2020 einen deutlich jüngeren Stürmer zu verpflichten? Der Leipziger Timo Werner wäre in einem Jahr ablösefrei. Mit Bale könnte man eine Spielzeit überbrücken, ohne eine hohe Ablöse zahlen zu müssen.

Berater dementiert

Die Münchner haben sich zu den Gerüchten noch nicht geäußert. Der Berater von Gareth Bale dagegen scheint ein eindeutiges Statement zu einem möglichen Wechsel abgegeben zu haben. Die Spekulationen seinen „Müll“, äußerte man sich. Ist ein Transfer wirklich aus der Luft gegriffen oder möchte man laufende Verhandlungen nicht gefährden, um den Neuzugang nicht zu früh bekanntzugeben? Ein Knackpunkt könnte das Gehalt des Walisers sein. 16 Millionen Euro netto soll der 29-Jährige jährlich verdienen. Bislang gelten Thomas Müller und Robert Lewandowski als Spitzenverdiener des FCB, deren Jahresgehalt sich auf 20 Millionen im Bruttobereich belaufen soll. Noch haben die Bayern kein offizielles Angebot für Leroy Sane abgegeben. Vom Verlauf der Verhandlungen mit Manchester City hängt ein eventueller Wechsel von Bale an die Isar ab. Die kommenden Wochen werden Aufschluss darüber geben, welche Spieler man ab dem ersten Juli an der Säbener Straße antreffen wird.

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