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Leverkusen verschenkt Punkte gegen Bremen

Nach spektakulären 90 Minuten trennen sich Leverkusen und Bremen mit 3:3. Insgesamt sechs Tore sind in einer Reihenfolge gefallen, wie man sie wahrscheinlich kaum erwartet hatte. Ärgerlich ist das Unentschieden vor allem für die Werkself, deren Spiel am Ende an der schwachen Chancenverwertung scheiterte.

Am Freitag legten Leverkusen und Bremen die Grundlage für einen interessanten Bundesligaspieltag. Fans des Offensivfußballs kamen in jedem Fall auf ihre Kosten. Das Spiel trotzte nur so von guten Chancen auf beiden Seiten. Streckenweise hatte Leverkusen die Kontrolle über die Partie gewonnen, doch Bremen gelang es immer wieder Nadelstiche zu setzten. Während sich Leverkusen deutlich überlegen fühlte und mit Aluminium-Treffern weiter auf Tore drängte, fielen wie aus dem Nichts die Tore für das Team von Werder-Trainer Dutt.

Leverkusen nicht mit letzter Konsequenz

Leverkusen spielt in den letzten Wochen einen sehr sehenswerten Fußball. Trainer Schmidt fordert von seiner Mannschaft über 90 Minuten Druck und Pressing, was sich in den letzten Partien mehrfach bezahlt gemacht hat. Auch im Freitagsspiel gegen Bremen legte man vorerst rasant los und überrollte Bremen quasi. Vor dem Tor scheiterten die Angriffe von Leverkusen allerdings meist. Die hochkarätigen Chancen konnten nicht verwandelt werden. „Wir müssen das Spiel in der ersten Halbzeit entscheiden. Da muss es 5:0 stehen ohne zu untertreiben“, meint Schmidt unzufrieden nach der Partie. Die Chancenverwertung habe ihm überhaupt nicht gefallen, dabei waren die Angreifer von Bayer zuletzt eiskalt vor dem Tor gewesen. In der ersten Halbzeit hatte dreimal das Aluminium des Bremer Tors eine höhere Führung als 1:0 verhindert, berichtet der „Kicker„.

Zum Abpfiff der ersten Halbzeit gelingt Bremen dann wie aus dem Nichts das Unentschieden und kurz nach der Pause kann Franco di Santo sogar nachlegen und Bremen in Führung bringen. Leverkusen konnte dies nicht auf sich sitzen lassen und gleicht durch Calhanoglu erneut aus. Der eingewechselte Son dreht die Partie ein weiteres Mal, dieses Mal zugunsten von Leverkusen. Gegen Ende der Partie bringt Bremen allerdings noch einmal einen Angriff durch und Bremens Abwehrspezialist Sebastian Prödl setzt mit dem 3:3-Treffer den Schlusspunkt der aufregenden Partie.

Nord-Derby zwischen Hannover und Hamburg

Bremen steht damit drei Punkte vor dem Erzrivalen aus Hamburg. Der Hamburger SV trifft am Sonntag im kleinen Nord-Derby auf Hannover 96 und könnte den Vorsprung wieder wettmachen. Hannover konnte bereits vier Punkte aus zwei Spielen holen und ist damit gut in die Saison gestartet. Hamburg steht mit einer Quote von 3.20 bei bet365 sichtlich unter Druck. Am letzten Spieltag hatte man gegen den Aufsteiger aus Paderborn mit 3:0 verloren. Hannover gewinnt mit einer Quote von 2.20 und ein Unentschieden würde mit 3.40 belohnt werden.

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Autor Mark Weber

 

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