Licht und Schatten im Europapokal

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Bayern feiert Kantersieg, auch Dortmund und Schalke stehen im Achtelfinale. Bild Imago

Der fünfte Spieltag in Champions und Europa League brachte den deutschen Vertretern Siege und Niederlagen. In der Königsklasse erreichten drei Klubs vorzeitig das Achtelfinale. In der Europa League steht ein Bundesligist kurz vor dem Aus. Mitte Dezember findet die finale sechste Runde statt, bevor im Februar das Achtelfinale gespielt wird.

Der FC Bayern und die TSG 1899 Hoffenheim machten am Dienstag den Anfang. Für die Münchner ging es um viel. Trainer Niko Kovac stand in der Kritik, eine Niederlage hätte wohl das Aus für den Coach bedeutet. In Mitten der Krise wollte der Rekordmeister endlich wieder einmal einen überzeugenden Sieg feiern. Dieses Vorhaben setzten die Bayern in die Tat um. Sie gewannen gegen Benfica Lissabon mit 5:1 und das mit der wohl besten Saisonleistung. Arjen Robben erzielte zwei wunderschöne Treffer, Robert Lewandowski traf doppelt und auch Franck Ribery trug sich in die Torschützenliste ein. Nach dem Schlusspfiff feierte die Mannschaft ausgelassen mit den Fans. Für die TSG verlief der Abend denkbar unglücklich. Nach zweimaligem Rückstand kam die Mannschaft von Julian Nagelsmann zurück. Das 2:2 hatte bis zur Nachspielzeit Bestand. Dann traf Donezk und beendete die Champions League-Träume im Kraichgau.

Drei deutsche Achtelfinalisten

Hoffenheim muss nun am letzten Spieltag bei Manchester City gewinnen und hoffen, dass Lyon gegen Donezk punktet, um noch in die Europa League einzuziehen. Am Mittwoch waren Dortmund und Schalke gefordert. Der BVB war gegen Brügge der klare Favorit, verpasste aber einen Sieg. Durch das 0:0 ist der Gruppensieg vermutlich aus der Hand gegeben worden. Falls Atletico Madrid gegen Brügge gewinnt, schließt der BVB die Gruppe als Zweiter ab. Schalke war bereits vor dem Spiel in Porto qualifiziert, da Galatasaray gegen Moskau verlor. Königsblau zeigte eine schwache Leistung und verlor verdient mit 1:3. Hinter den Portugiesen wird S04 als Zweiter ins Achtelfinale einziehen. In der Europa League standen Leipzig, Frankfurt und Leverkusen unter Beobachtung. Die Werkself war bereits für die nächste Runde qualifiziert. Mit einem Sieg gegen Razgrad wäre der Gruppensieg eingefahren worden, doch Bayer mühte sich lediglich zu einem 1:1 Dank eines Traumtores von Mitchell Weiser. Platz eins in der Tabelle ist noch immer aus eigener Kraft möglich.

Leipzig vor dem Aus

RB Leipzig war zum viel diskutierten „Schwesternduell“ nach Salzburg gereist. Die Sachsen mussten unbedingt gewinnen. Die Salzburger standen bereits in der nächsten Runde, Leipzig dagegen hatte die gleiche Punktzahl auf dem Konto, wie auch Celtic Glasgow. Die Schotten gewannen in Trondheim, sodass der Bundesligist zum Siegen verdammt war. Die Österreicher waren das stärkere Team und siegten mit 1:0. Für Leipzig ist nun Zittern angesagt. Am letzten Spieltag müssen sie gegen Trondheim gewinnen. Gleichzeitig muss darauf gehofft werden, dass Salzburg einen Sieg gegen Glasgow gelingt. Eintracht Frankfurt hatte die beste Bilanz aller europäischen Bundesligavertreter vorzuweisen. Im fünften Spiel siegte die SGE zum fünften Mal. Im eigenen Stadion sahen die Fans einen 4:0-Erfolg über Marseille. Ein Doppelpack von Luka Jovic und zwei Eigentore der Franzosen sicherten den Frankfurtern den vorzeitigen Gruppensieg, da Lazio Rom in Limassol verlor. Fünf der insgesamt sieben Europapokal-Teilnehmer aus Deutschland stehen somit bereits in der nächsten Runde.

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