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Liga darf weitergehen – was aber ist mit dem Pokal?

Von Die Redaktion am

Die DFL durfte aufatmen: Endlich gab die Regierung ihre Zustimmung für Geisterspiele ab dem 16. Mai. Während die Bundesliga also die Vorbereitungen auf den Wiederbeginn aufnimmt, gibt es zum DFB-Pokal noch keine entscheidenden Informationen. Wann fällt eine Entscheidung, wie die verbleibenden drei Partien nachgeholt werde können? Die Halbfinalisten stehen bereits fest.

Die Bundesliga genießt die höchste Priorität, doch opfern möchte man den DFB-Pokal nicht. Während die DFL für die beiden ersten Ligen verantwortlich ist, fällt der Pokal in den Aufgabenbereich des DFB. Als die Politik am Mittwoch ihre Zustimmung für die Liga gab, wurde der Pokal nicht thematisiert. „Was für mich völlig unverständlich ist, ist, dass der DFB-Pokal herausgenommen worden ist.“, so DFB-Vize Rainer Koch. Auch Fritz Keller hofft, dass der Pokal keinesfalls als unwichtig abgestempelt wird. „Wir gehen davon aus, dass in diese Öffnung neben der Bundesliga und 2. Bundesliga auch unter dem Aspekt der Gleichbehandlung von Berufsfußballerinnen und -fußballern ebenso die unter dem Dach des DFB organisierten Profispielklassen der 3. Liga und Frauen-Bundesliga sowie der DFB-Pokalwettbewerb grundsätzlich eingeschlossen sind.“ Bislang entschied die Regierung nur über Belange der DFL. Da der Pokal in die Verantwortung des DFB fällt, könnte die Entscheidung gemeinsam mit der 3. Liga und dem Frauenfußball fallen.

Endspiel noch im Juni?

Bayern München, Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und der 1. FC Saarbrücken stehen im Halbfinale. Eigentlich hätten diese beiden Partien Ende April stattfinden sollen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann merkte an, dass der Regionalligist eine entscheidende Rolle dabei spielt, dass noch keine Entscheidung über das weitere Vorgehen gefallen ist. „Beim DFB-Pokal wird man sicher eine Lösung finden. Der Amateurclub Saarbrücken ist formal nicht von der Freigabe der ersten und zweiten Liga erfasst. Aber ich bin sicher, das werden wir klären.“ Für Saarbrücken wird ein potenzielles Geisterspiel gegen Leverkusen ohnehin schwer. Als typischer Außenseiter lebt man von der Kulisse. Die Entscheidungen für Pokal, 3. Liga und die Bundesliga der Damen werden in Kürze erwartet. Der ursprüngliche Finaltermin, der 20. Mai, kann logischerweise nicht realisiert werden. Womöglich findet das Endspiel vor dem 34. Spieltag der Liga statt, um alle Wettbewerbe vor dem 30. Juni abschließen zu können.

Olympiastadion als Austragungsort?

Was würde passieren, wenn man den Regionalligen keine Starterlaubnis gibt? In diesem Fall dürfte Saarbrücken in der Liga nicht auflaufen. Gibt es die Fortführung des DFB-Pokals, fehlt dem Underdog die Vorbereitung auf Wettkampfniveau. Vor einigen Wochen hatte sich Saarbrückens Trainer zu den Umständen geäußert. Auch, wenn ein Heimspiel vor leeren Rängen ein erheblicher Nachteil wäre, glaubt seine Mannschaft an das Wunder. Bekommt der Pokal das Go, könnten die beiden Halbfinals in einer normalen englischen Woche ausgetragen werden. Das Endspiel findet normalerweise nach dem Finale der Bundesliga statt. Dieses jedoch ist terminiert auf den 27. Juni. Drei Tage später laufen unzählige Verträge aus. Wird man daher versuchen, das Finale zwischen die letzten Spieltage der Bundesliga zu schieben? Begegnungen nach dem 30. Juni möchte die DFL tunlichst vermeiden. Da es sich um nur drei Partien handelt, stehen die Chancen gut, dass auch der Pokal bald die Zustimmung erhält.

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