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Lizenzvergabeverfahren in Deutschland wieder aufgenommen

Im Vergabeverfahren der 20 Lizenzen für Wettanbieter in Deutschland geht es scheinbar wieder voran. Nachdem im November sämtliche bereits eingereichten Anträge als mangelhaft abgelehnt wurden, scheint  nun ein zweiter Versuch zu starten.

Im Laufe der letzten zwei Jahre hatten zahlreiche Wettanbieter aus dem Internet versucht, in Deutschland eine Lizenz zu erhalten. Dafür hatte jedes Unternehmen einen umfassenden Bericht zum Unternehmen und deren Angebot zur Prüfung eingereicht. Doch schon von Beginn an, lief nicht alles so, wie es hätte laufen sollen.

Vergabeprozess  war von Verzögerungen geprägt

Das gesamte letzte Jahr nutze das zuständige Hessische Ministerium dazu, die eingegangen Anträge zu prüfen. Dabei kam es jedoch immer wieder zu Verzögerungen. Das Ministerium teilte einen Fertigstellungstermin nach dem anderen mit und vertröstete die Wettanbieter mit Aussagen wie „Es kam zu Problemen“. Doch das war nicht der Hauptgrund, der die meisten Anbieter in Rage brachte. Nachdem die Anträge eingereicht wurden, hatte das Ministerium in einer ersten Sondierungsrunde zahlreiche Anbieter aussortiert. In den Anträgen fehlten zu viele Informationen. Dies wurde jedoch nicht kommuniziert, sodass weitere Angaben nachgereicht werden hätten können. Ähnliches wiederholte sich in der zweiten Phase.

Die weitergekommenen Anbieter wurden zu einem persönlichen Gespräch geladen. In diesem hatten die Unternehmen ihr Angebot vorstellen müssen. Ohne Kommentar oder Nachfragen wurden diese Präsentationen beendet. Mit der Begründung, dass auch darin zu viele Informationen fehlten, hatte das Ministerium im November alle Anträge als mangelhaft abgelehnt.

Ein zweiter Versuch ist eingeleitet

Laut Medienberichten sollen Sportwettanbieter, die eine Lizenz für den deutschen Markt beantragen wollen, ihre Anträge bis zum 14. März eingereicht haben. Bis dahin haben die Wettanbieter nun Zeit das Hessische Ministerium zu überzeugen. Jeden Bewerber will das Innenministerium nun einzeln über bisherige Mängel in der jeweiligen Bewerbung informieren, sodass jeder Anbieter die gleichen Chancen erhält und die Möglichkeit auf Ausbesserung besteht. Damit wurde ein zweiter Versuch des Vergabeverfahrens der 20 Lizenzen für den deutschen Markt gestartet. 

Autor Mark Weber

 

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