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Löw ernennt Schweinsteiger zum Kapitän

Nachdem der ehemalige Spielführer der DFB-Elf, Philipp Lahm, seinen Rücktritt erklärt hat, musste ein neuer Kapitän gefunden werden. Löw hat heute, einen Tag vor dem Testspiel gegen Argentinien, eine Entscheidung getroffen.

Bastian Schweinsteiger wird zukünftig wie Binde um den Arm treten und vielleicht als noch größerer Leader in der Nationalmannschaft auftreten. Am Dienstag hatte Joachim Löw seine Entscheidung bekanntgegeben. Die Suche nach einem neuen Kapitän der deutschen Nationalmannschaft ist damit beendet. Schweinsteiger ist bereits seit 2004 deutscher Nationalspieler und insgesamt absolvierte er 108 Länderspiele. Doch der Bundestrainer hat noch weitere Gründe für seine Entscheidung.

Schweinsteiger ist neuer Kapitän – Schneider neuer Co-Trainer

„Bastian ist ein absoluter Leader, er hat immer für die Nationalmannschaft Verantwortung übernommen, auf und neben dem Platz“, sagte Löw zu seiner Entscheidung. „Zu Bastian habe ich großes Vertrauen, aber nicht nur ich, auch unsere gesamte Sportliche Leitung. Vor allem aber vereint er alle Spieler hinter sich – egal, welchen Alters, egal, in welchem Verein sie spielen. Ich weiß: Bastian ist immer da, wenn wir ihn brauchen. Bastian Schweinsteiger wird ein großer und würdiger Kapitän unserer Nationalmannschaft sein“, führt er aus. Auf einen klar definierten Vize-Kapitän wollte sich Löw laut „weltfussball.de" noch nicht festlegen. Vielmehr legt er großen Wert auf einen starken und geschlossenen Mannschaftsrat. Hier werden Manuel Neuer, Sami Khedira, Mats Hummels und Thomas Müller aktiv werden.

Löw bekommt nicht nur aus den Spielerreihen neue Verstärkung, auch einen neuen Co-Trainer bekommt er zur Seit gestellt. Thomas Schneider, ehemals Trainer beim VfB Stuttgart, wird als Nachfolger von Hansi Flick antreten. Er zog sich aus dem Trainer-Amt zurück und übernahm stattdessen den Posten als DFB-Sportdirektor. Schneider wird 41 Jahren der 13. Assistenz-Trainer in der Geschichte der deutschen Nationalmannschaft. Das Amt wird er allerdings erst im Oktober antreten, erklärte Löw. „Joachim Löw kenne ich noch aus meiner Zeit als Spieler beim VfB. Schon damals habe ich gemerkt, dass wir sehr ähnlich über den Fußball denken. Und wir haben uns über die Jahre ja nie aus den Augen verloren. Ich bin der Überzeugung, dass wir uns sehr gut ergänzen und optimal zusammenarbeiten werden“, wird Schneider in einer DFB-Pressemitteilung zitiert.

Testspiel gegen Argentinien steht an

Gegen Argentinien wird Schweinsteiger nicht als Kapitän aktiv sein, da er immer noch an Knieproblemen laboriert. Auch Schneider wird man auf der Trainerbank morgen in Düsseldorf nicht erwarten können. Stattdessen wird Joachim Löw als alleiniger Trainer mit einem noch unbekannten Kapitän spielen. Die Neuauflage des WM-Finales gegen Argentinien gewinnen die Deutschen mit einer Quote von 1.83 bei bet365. Argentinien gewinnt die Partie mit 4.20, während ein Unentschieden eine Quote von 3.50 wert ist.

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Autor Mark Weber

 

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