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Luiz Suarez beteuert auch nach FIFA-Sperrung seine Unschuld

Bei WM 2014 in Brasilien galt Stürmer-Star Luiz Suarez als große Hoffnung für die Nationalmannschaft aus Uruguay, doch nun musste er sich schon vorzeitig von seinen Mitspielern verabschieden.

Im Gruppenspiel gegen Italien hatte er laut Fifa-Urteil absichtlich einen Gegenspieler in die Schulter gebissen und musste daher eine herbe Bestrafung auf sich nehmen. Zu seiner Verteidigung hatte er schon vor dem Urteil und auch jetzt noch den Beißversuch bestritten. Der 27-Jährige hätte in keiner Weise die Absicht gehabt, den italienischen Verteidiger zu beißen.

Suarez und Fans finden Strafe viel zu hart

„Im Moment des Aufpralls habe ich die Kontrolle verloren, wurde instabil und bin auf meinen Gegner gefallen”, berichtete Suarez über den Vorfall mit dem italienischen Verteidiger Giorgio Chiellini. „Als mein Gesicht den Spieler traf, bekam ich eine kleine Prellung an der Wange und spürte starken Schmerz an meinen Zähnen.” Wirft man einen Blick auf die Wiederholung, fällt es schwer an seine Unschuld zu glauben. Und so hatte auch die Fifa sehr hart entschieden, dass der Stürmer neun Pflicht-Länderspiele mit Uruguay und vier Monate von allen Fußball-Aktivitäten ausgeschlossen ist, berichtet die Sportbild.

Die Medien in Uruguay spielen seit dem Vorfall verrückt und halten die Strafe für vollkommen übertrieben. Man habe ihm eine der härtesten Sanktionen in der Geschichte der Weltmeisterschaften verpasst. In der Zeitung „La República“ heißt es: „Sie kreuzigen Suárez… Die Fifa kreuzigte Suárez und warf ihn aus der WM. Die Weltmeisterschaft in Brasilien 2014 wird als diejenige in die Geschichte eingehen, in der die Fifa „von Amts wegen” Uruguay seiner mächtigsten Waffe beraubte.“

Aber auch andere Länder sprechen sich für den Angreifer aus. Spanische Medien schreiben, das Verhalten der Fifa sei scheinheilig, populistisch und willkürlich. Die Korruption in den eigenen Reihen hatte die Fifa nicht bestraft und nun wird eine solch harte Entscheidung im Fall von Suarez getroffen. Dies sei unverhältnismäßig. Andere Medien schreiben von statuiertem Exempel.

Entschuldigung hätte vieles besser gemacht

Experten meinen, dass eine Entschuldigung des Stürmers die bessere Entscheidung gewesen wäre, als seine Unschuld zu beteuern. Der Videobeweis ist zuverlässig und lässt auf ein Vergehen schließen. Das Verhalten von Luiz Suarez nach der Aktion ist mehr als fraglich und wurde daher zurecht bestraft. Dass die Sanktionen zu hart sind, wollen auch wir nicht bestreiten.

Wir dürfen uns dennoch auf weitere interessante Partien freuen. Denn bereits heute gehen die ersten Achtelfinals los. Bei ComeOn, Sportingbet und Interwetten kann täglich von lukrativen Aktionen profitiert werden. Diese gilt es nicht zu verpassen.

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Autor Mark Weber

 

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