Lukebakio vor dem Absprung?

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Düsseldorfs Stürmer Dodi Lukebakio soll bei mehreren Bundesligaklubs auf dem Zettel stehen. Bild: Imago

Die Düsseldorfer Fortuna steht nach 21 Spieltagen auf einem ungefährdeten zwölften Platz. Mit 25 Punkten haben die Rheinländer weniger Abstand zu den Europa Pokal-Plätzen als zur Abstiegszone. Ein Grund für die bislang phänomenale Saison heißt Dodi Lukebakio. Der Mittelstürmer ärgerte vor allem die großen Bundesligateams. Einige Klubs aus dem Oberhaus sollen daher an ihm interessiert sein.

Vor der Saison galt die Fortuna als einer der Top-Abstiegskandidaten. Nach dem ersten Drittel der Spielzeit sahen sich viele Experten bestätigt. Aus den ersten zehn Ligaspielen holten die Düsseldorfer nur fünf Punkte und verloren gar sechs Partien in Folge, unter anderem gab es 1:7-Klatsche bei Eintracht Frankfurt. Friedhelm Funkel stand trotz der sportlichen Misere nie zur Diskussion. Vor der Winterpause wendete sich plötzlich das Blatt und die Fortuna startete eine Siegesserie. Vier Spiele gewann man hintereinander. Die Düsseldorfer Mannschaft tritt gefestigt und kämpferisch auf und zeigt auch gegen Spitzenteams starke Leistungen. Trotzdem warnt Trainer Friedhelm Funkel vor Übermut. „Mit 25 Punkten steigt man sehr wahrscheinlich ab. Wir sind sehr geschlossen und mit viel Mut aufgetreten – ein großes Kompliment an die Mannschaft.“ Für den Düsseldorfer Höhenflug maßgeblich mitverantwortlich ist Mittelstürmer Dodi Lukebakio.

Tore gegen Bayern und Dortmund

Der belgische Angreifer spielt seit Sommer 2018 bei der Fortuna. Er ist bis Juni 2019 vom FC Watford ausgeliehen. Insgesamt kommt er bei 22 Pflichtspielen auf elf Treffer und drei Assists. Besonders der FC Bayern und Borussia Dortmund hatten es ihm in der Vorrunde angetan. In der Allianz Arena lag Lukebakios Team bereits mit 1:3 zurück, ehe man sensationell noch einen Zähler ergattern konnte. Der Belgier schoss alle drei Tore für sei Team. Gegen den BVB holte Düsseldorf sogar alle drei Punkte. Beim 2:1-Sieg markierte Lukebakio das wichtige 1:0. Auch gegen Eintracht Frankfurt und Hoffenheim zeigte sich der 21-Jährige treffsicher. Lukebakios Leistung weckt nun erste Begehrlichkeiten aus der Bundesliga. Dortmund, Mönchengladbach und Hoffenheim sollen an ihm interessiert sein. Nach der Saison muss der Stürmer vorerst nach England zurück, da Düsseldorf keine Kaufoption besitzt. Die Fortuna möchte ihn unbedingt halten, ist aber mit namhafter Konkurrenz konfrontiert.

Verbleib bei Fortuna unrealistisch

Um den Angreifer fest zu verpflichten, wären wohl 20 Millionen Euro Ablöse fällig. Für die Düsseldorfer ist diese Summe nicht zu stemmen. „Den kann man nicht halten. Ich bin ein brutaler Realist. Es wäre ein Traum, wenn er bleiben würde. Aber ich kann es mir nicht vorstellen.“, weiß Friedhelm Funkel. Auch Sportvorstand Lutz Pfannenstiel kennt die finanzielle Situation. „Wir wissen, dass er nicht günstiger wird, je besser er spielt. Wir werden trotzdem alles versuchen, ihn hier zu behalten und mit Watford sprechen. Dodi hat noch so viel im Tank, er kann auch noch später in seiner Karriere die ganz, ganz großen Schritte gehen“. Die aufgerufene Summe ist wohl auch für die Hoffenheimer zu hoch. Die beiden Interessenten aus Dortmund und Mönchengladbach könnten die vermutlich geforderten 20 Millionen bezahlen. Zeigt Lukebakio weiterhin starke Leistungen, werden beim FC Watford einige Angebote eingehen.

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