Machtwort im Lewandowski-Poker

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Der FC Bayern entschiedet: Lewandowski darf nicht wechseln. Bild: Shutterstock

Geht er oder bleibt er? Kaum ein Spieler macht seit Monaten so sehr von sich reden, wie Bayerns Stürmer Robert Lewandowski. Der Pole soll angeblich unbedingt wegwollen. Einige Vereine sollen ihr Interesse bekundet haben. Die Bayern bekennen jetzt klar Farbe zum Poker und stellen klar, wie die Wechselaussichten sind.

Die Mutmaßungen, dass Lewandowski den FC Bayern unbedingt verlassen will, sind bekannt. Ob sie allerdings stimmen, weiß niemand. Der Stürmer hat sich nie zu seiner Zukunft bekannt und so ist unklar, was für sportliche Ziele er hat. Angeblich möchte er die Münchner schon seit einem guten halben Jahr verlassen. Als die Bayern im Champions League Halbfinale auf Real Madrid trafen, wollte er seinem potenziell neuen Arbeitgeber vorspielen. Die Spanier sollen Lewandowskis absoluter Traumverein sein. Der Pole ging in beiden Spielen unter und erwischte zwei schlechte Tage. Angeblich hätte sich Real nach dem Aufeinandertreffen von ihm distanziert. Bei der WM in Russland wollte er sich für weitere Interessenten empfehlen, doch der Plan ging nicht auf. Lewandowski scheiterte mit Polen gleich in der Vorrunde und konnte keinen einzigen Treffer erzielen. Namhafte Klubs aus der Premier League scheinen dennoch großes Interesse an einer Verpflichtung zu haben.

Keine Chance auf einen Wechsel

Die Ablösesumme, die ein Verkauf einbringen würde, könnte bei rund 100 Millionen Euro liegen. Viel Geld, aber das reizt die Bayernbosse nicht. Trainer Niko Kovac war der erste, der sich vor wenigen Tagen klar äußerte: „Es ist richtig, dass Robert damit spielt, woanders hinzugehen. Nur das eine ist, was er gerne möchte, und das andere ist, was wir möchten. Er wird diesen Verein nicht verlassen. Wir wollen ihn mit Sicherheit nicht abgeben“. Auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bekräftigte, dass sich der Pole seinen angeblichen Wechselwunsch abschminken kann. „Wir haben ihm mitgeteilt, dass wir das nicht machen. Ganz egal, ob jemand 100 oder 150 Millionen Euro auf den Tisch legt. Seit wir 2008 bei Franck beschlossen haben, dass wir diese Tür nicht aufmachen, ist das unser Credo: Die Top-Qualität, über die wir verfügen, bleibt bei Bayern München“. Ribery wollte vor einigen Jahren unbedingt zu Real, doch Bayern blieb hart und verkaufte nicht.

Droht ein Streik?

Laut Rummenigge ist klar: Lewandowski würde gerne wechseln. Wie stark der Wunsch ist, bleibt unklar. Sollte er auf Biegen und Brechen den Verein verlassen wollen, scheint Bayern hart zu bleiben. Pierre-Emerick Aubameyang oder Coutinho hatten vor kurzer Zeit versucht, ihre Klubs zu erpressen. Beide boykottierten das Training, um aus ihren Verträgen herausgekauft zu werden. Beim FC Bayern soll das ganz anders laufen, falls auch Lewandowski dieses Verhalten an den Tag legt. Bereits in der Vergangenheit hatte Präsident Uli Hoeneß betont, dass ein Streik in keinem Fall geduldet werden würde. Der Mittelstürmer weiß, dass die Münchner ihr Okay geben müssen, wenn ein konkretes Angebot eintrifft. Rummenigge denkt aber ohnehin nicht an einen streikenden Stürmerstar. „Lewandowski wird eine Super-Saison spielen und seinen Torrekord von 30 Toren bei Bayern München übertreffen. Der wird Gas geben wie nie zuvor“. Wenn er sich für einen Transfer 2019 empfehlen möchte, muss er das auch.

Unser Autor: Benjamin Dworak

Autor Benjamin Dworak

Ich fühle mich ein wenig wie Otto Rehhagel. Als Kind der Bundesliga eben. Wett-Tipps für die 1.Bundesliga, 2. Bundesliga und Wettempfehlungen für den DFB-Pokalsind mir wie auf den Leib geschnitten. Hier kenne ich Vereine, Spieler und Entwicklungen aus dem Effeff. Und zwar nicht nur beim Effzeh. Am Ende gilt für jede Wettanalyse: Die Wahrheit liegt auf dem Platz. Das wusste schon König Otto. Daran lasse ich mich bei jedem einzelnen meiner Wett-Tipps messen.

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