Nationalelf spielt gegen Holland und Frankreich

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In der Nations League will das deutsche Team punkten. Bild: Shutterstock

Die UEFA Nations League geht in die dritte und vierte Runde. Während die internationalen Ligen pausieren, stehen die Nationalmannschaften unter Beobachtung. Das deutsche Team muss am Samstagabend um 20.45 Uhr gegen die Niederlande ran. Am Dienstag tritt die Mannschaft von Joachim Löw dann in Paris gegen Weltmeister Frankreich an.

Mit seiner Nominierung für die beiden Nationalspiele sorgte Joachim Löw für Unverständnis. Viele hatten damit gerechnet, dass der Augsburger Linksverteidiger Philipp Max endlich seine Chance bekommt. Schon bei der WM in Russland hätte Max einen Platz verdient gehabt, sind sich die meisten Fans und Experten einig. Löw vertraut auf Jonas Hector und den Hoffenheimer Nico Schulz. „Ich sehe Nico Schulz eine Nasenlänge vor Max. Er spielt ähnlich vom Stil her, Schulz ist defensiv aber noch einen Tick stärker. Jonas Hector ist laut Bundestrainer unumstritten. „Jonas Hector hat seit Jahren sehr gute Leistungen gebracht“. Für Löw stehen Hector und Schulz auf einer Stufe, während Max dieses Level erst noch erreichen muss. Leon Goretzka und Kevin Trapp wurden vom Bundestrainer nominiert, müssen ihre Teilnahme an den beiden Partien allerdings absagen. Muskuläre Probleme zwingen beide zum Zuschauen.

Comeback für Gnabry?

Für Kevin Trapp wurde Bernd Leno vom FC Arsenal nachnominiert. Leon Goretzka bleibt in München, dafür reist sein Mannschaftskollege vom FC Bayern, Serge Gnabry, nach. Für den Flügelspieler wäre ein Einsatz gegen Holland oder Frankreich ein DFB-Comeback. Sein letztes Spiel im Nationaltrikot absolvierte er im November 2016 gegen Italien (0:0). Gegen die Niederländer erwarten viele eine offene Partie. Die vergangenen Spiele gegen Peru und Frankreich im September ließen die spielerische Leichtigkeit der deutschen Mannschaft vermissen. Nach der verkorksten Weltmeisterschaft suchen die Spieler noch nach neuen Impulsen. „Natürlich haben wir nach dieser WM den Druck, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Wir gehen mit einer gewissen Frische in die Partie und wollen auf jeden Fall zeigen, was wir können. Den Spielwitz, den man in den öffentlichen Einheiten erkennen konnte, den wollen wir mit ins Spiel rüber nehmen. Wir wollen drei Punkte holen, um uns zu positionieren in der Gruppe“, so Thomas Müller.

Gute Bilanz gegen die Niederlande

Schon 40 Duelle gab es zwischen der deutschen und der holländischen Elf. 15 Spiele gingen an Deutschland, zehn an die Niederlande. Die vergangenen fünf Aufeinandertreffen verlor das DFB-Team nicht. Zwei Siege und drei Remis stehen zu Buche. Tritt die deutsche Mannschaft in Holland an, sieht die Bilanz noch besser aus. In den vergangenen 25 Jahren ging sie nur ein einziges Mal auf holländischem Platz als Verlierer vom Feld. Am Samstagabend erwarten die Zuschauer ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Gegen die Franzosen ist die deutsche Bilanz dagegen leicht negativ. 30 Spiele gab es, zehn Duelle gingen an Deutschland, 13 an Frankreich. Seit vier Spielen wartet das deutsche Team auf einen Erfolg gegen die Equipe Tricolore. In den letzten 28 Jahren siegte Deutschland lediglich zwei Mal. Einer der Siege war dafür das wichtige 1:0 im WM-Viertelfinale 2014. Die Tests gegen starke Gegner werden zeigen, inwieweit sich Joachim Löw und sein Team schon vom frühen WM-Aus erholt haben.

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