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Neuer TV-Vertrag: Bundesliga-Einnahmen sinken um 260 Millionen Euro

Von Michael am

Bundesligisten nehmen ab 21/22 weniger Geld ein

Die Corona-Pandemie hat die Rechtevergabe der Bundesliga beeinflusst. Der neue TV-Vertrag hat niedrigere Einnahmen zu verzeichnen. Waren es für die aktuelle Rechteperiode noch 4,66 Milliarden Euro, so sind es für den Zeitraum 21/22 bis 24/25 nur noch 4,4 Milliarden Euro. Doch der Rückgang um die Erlöse aus den Medienrechten ist nur der Anfang. Denn jetzt steht die Verteilung der TV-Gelder bevor. Denn die Summen werden unter den Vereinen nicht gleichmäßig verteilt. Erfolgreiche Vereine, wie der FC Bayern München, die im TV präsenter sind, erhalten größere Summen. Die Gerechtigkeit dieses Verteilungsschlüssels wurde schon häufiger in Frage gestellt.

In Folge erzielte die Bundesliga jetzt 15 Umsatzrekorde. Doch die Pandemie hat diesem Lauf ein Ende gesetzt. Die Einnahmen gehen zurück. Und die Vereine müssen etwas bescheidener planen. Grundsätzlich scheinen die Verantwortlichen mit dem Ergebnis zufrieden. Christian Seifert äußerte sich in seiner Rolle als Chef der Deutschen Fußball Liga: „Das Ergebnis der Ausschreibung bietet den Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga, ebenso wie den Fans, größtmögliche Stabilität in unsicheren Zeiten. Dies gilt sowohl mit Blick auf den weitgehenden Erhalt der Erlös-Situation, als auch hinsichtlich der Seh-Gewohnheiten. Persönlich bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Das ist immer noch sehr viel Geld.“

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Bremen und Mainz machen sich für Neuverteilung der TV-Gelder stark

Darf der Status Quo in Corona-Zeiten erhalten bleiben? Kleinere Vereine wünschen sich eine aus ihrer Sicht fairere Gelder Aufteilung. Jan Lehmann als kaufmännischer Vorstand beim 1. FSV Mainz 05 brachte auf den Tisch, wen der Rückgang der Gelder hauptsächliche härter trifft, nämlich „jene kleineren Klubs, die, wie wir, im Verhältnis mehr von den Medienerlösen abhängig sind als von anderen Einnahmen“. Weiterhin führt er aus, dass „diese neue Entwicklung auch ein Anlass sein sollte, im Sinne des Wettbewerbs in der Bundesliga über eine fairere Verteilung der Medienerlöse zu diskutieren.“

Werder Bremen schlägt in die gleiche Kerbe. „Wir müssen uns auf die Verteilung der nationalen und internationalen Medienerlöse konzentrieren, um einen fairen und integren Wettbewerb hinzubekommen“, so Klaus Filbry als Bremer Klubchef. Doch sind sich praktisch alle Verantwortlichen einig, dass die DFL gut verhandelt hat. Doch mehr Geld für die kleinen Clubs ist gleichbedeutend mit weniger finanziellem Spielraum für die großen Vereine.

Dürfen die Top-Clubs der Bundesliga finanziell abgewertet werden?

Acht Mal in Serie ist der FC Bayern München jetzt Meister geworden. Daher wünscht sich mancher Fan mehr Abwechslung. Eine fairere Verteilung der Gelder könnte Abhilfe schaffen. Doch Hans-Joachim Watzke vom BVB spricht sich gegen einen anderen Verteilungsschlüssel aus: „Ich bin der Meinung, dass der Status Quo richtig ist. Wenn man versucht, die Zugpferde der Liga zu schwächen, dann schwächt man die ganze Liga.“

Auch diese Betrachtung hat etwas für sich, sollen die deutschen Clubs in der Champions League zukünftig ein Wörtchen mitreden können. Über die tatsächliche Verteilung der TV-Gelder ist durch die DFL noch zu beraten. Für die nächste Saison werden noch die Gelder aus dem vorherigen Vertrag ausbezahlt.

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