Pavard nicht nach München?

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Möglicherweise wechselt Pavard doch nicht zum FC Bayern. Bild: Shutterstock

Weltmeister Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart wird die Schwaben in einem Jahr verlassen. Es galt als sicher, dass sich der Franzose dem FC Bayern anschließen wird. Sogar über einen vorzeitigen Wechsel wurde spekuliert. Jetzt allerdings scheinen die Münchner aus dem Rennen zu sein. Pavard soll beim FC Barcelona auf der Liste stehen.

Die starke WM von Pavard weckte Begehrlichkeiten in Europa. Stuttgarts Sportvorstand Michael Reschke aber kündigte sofort an, den Verteidiger nicht zu verkaufen. Es wurde über eine Ausstiegsklausel diskutiert, allerdings scheint es die nicht gegeben zu haben. Viele Fans und Experten waren sich sicher, dass Pavard schon im Sommer 2017 wechseln würde. Klarer Favorit: Der FC Bayern. Die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters gaben keine Auskunft zu den Gerüchten. Trainer Niko Kovac bestätigte lediglich, dass es sich bei Pavard um einen sehr interessanten Spieler handeln würde. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll es zwischen den Bayern und dem französischen Verteidiger bereits einen Vertrag geben, der ab dem 1. Juli 2019 läuft. Sicher ist bislang aber lediglich, dass Pavard nur noch diese Saison beim VfB Stuttgart spielen wird. Direkt nach der WM hatte er angekündigt, so bald wie möglich zu einem europäischen Spitzenklub wechseln zu wollen.

Bayern aus dem Rennen?

„Nächste Saison wird Benjamin Pavard bei einem der Top-Five-Klubs in Europa spielen, das ist definitiv sicher. Es gibt eine Vielzahl an Interessenten, da werden frühzeitig Gespräche geführt“, so Michael Reschke. Es hielten sich hartnäckige Gerüchte, dass es bereits einen geschlossenen Vorvertrag zwischen dem FC Bayern und Benjamin Pavard gibt. Die Münchner aber dementierten diese Vermutung. Möglicherweise gehört der FCB ohnehin nicht zu den Klubs, die sich am Ende Hoffnungen auf eine Verpflichtung des Weltmeisters machen würden. Spanische Medien berichten davon, dass der FC Barcelona plötzlich der Favorit sein soll. Die Ausstiegsklausel, die es für 2018 nicht gab, greift im Sommer 2019. Dann ist Pavard für 35 Millionen Euro zu haben, obwohl er weit mehr einbringen könnte. Der VfB aber verzichtet auf viele Millionen und verkauft seinen Weltmeister erst in einem Jahr. Bei den Katalanen würde er mit Samuel Umtiti zusammenspielen, beide feierten vor zwei Monaten den WM-Titel.

Auch Liverpool zeigt Interesse

Beim FC Barcelona gilt Pavard vor allem als Hoffnungsträger für die Position des rechten Verteidigers. Der gelernte Innenverteidiger bekleidete die rechte Seite auch bei der WM in Russland, und das höchst erfolgreich. Barcas Sportdirektor Eric Abidal ist großer Fan seines Landsmannes Pavard. Sergi Roberto ist der aktuelle Rechtsverteidiger der Katalanen. Der Spanier ist allerdings Mittelfeldspieler und würde dort lieber spielen, als auf seiner jetzigen Position. Nelson Semedo kam 2017 für 30 Millionen Euro aus Lissabon, konnte bislang aber noch nicht überzeugen. Der FC Barcelona dementierte vorerst, Gespräche mit Pavard und dem VfB Stuttgart geführt zu haben. Neben dem spanischen Meister soll auch der FC Liverpool Interesse zeigen. Ob der FC Bayern überhaupt noch im Rennen ist, zeigt sich wohl erst in der nächsten Transferperiode der neuen Spielzeit. Bei den Münchnern könnte Corentin Tolisso seinen Landsmann nach München locken, der ebenfalls im WM-Kader gestanden hat.

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