Platzt der Bayern-Wechsel vom verletzten Leroy Sane?

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Die Bayern wollen Sane, Sane will zu Bayern - scheitert der Wechsel an einer Verletzung? Bild: Paimages

Kaum ein Spieler hält die Fußballwelt derzeit so sehr in Atem wie Leroy Sane. Der 23-Jährige ist der absolute Wunschspieler des FC Bayern. Zunächst sah es danach aus, als wolle er bei Manchester City bleiben. Nun soll er unbedingt nach München wollen, doch eine Verletzung könnte diesen Wunsch zunichte machen.

Der Poker um Sane zieht sich bereits über mehrere Wochen. Die Verantwortlichen der Bayern hatten vor einiger Zeit öffentlich erklärt, dass man Sane unbedingt holen möchte. Auch die Spieler wünschen sich Verstärkung durch den jungen Flügelstürmer. Als sich Trainer Niko Kovac zuversichtlich zeigte, schritt Karl-Heinz Rummenigge ein. Seither geben die Bayern keinerlei Wasserstandsmeldungen mehr zu Sane ab. Auch, weil sich Manchester City über das zu offensive Werben der Münchner schriftlich beschwert hatte. Sane soll sich indes längst für einen Wechsel in die Bundesliga entschieden haben. Der deutsche Nationalstürmer hat angeblich auch seine Teamkollegen beim englischen Meister schon über seinen Wechselwunsch informiert. Zunächst schien es, als stelle die Ablösesumme das einzige Problem dar. Die Citizens bestehen auf rund 150 Millionen Euro. Die Bayern würden die Summe gerne etwas drücken und um die 100 Millionen zahlen.

Verletzung im Supercup

Trotz intensiven Kontakts zwischen Bayern und Leroy Sane stellte Pep Guardiola seinen Stürmer am vergangenen Sonntag in die Startelf. City musste im englischen Supercup gegen Liverpool antreten. Nach nicht einmal 20 Minuten verdrehte sich Sane das Knie und musste ausgewechselt werden. Nach dem Sieg im Elfmeterschießen nahm der ehemalige Schalker humpelnd an der Siegerehrung teil. Am darauffolgenden Montag sollte eine genaue Diagnose folgen. „Der erste Eindruck war nicht gut, aber auch nicht schlecht. Ich weiß es aber nicht, wir müssen abwarten“, hatte Guardiola direkt nach dem Abpfiff verlauten lassen. Die Bayern haben es mit wenig Wohlwollen verfolgt, dass Sane trotz seines Wechselwunsches aufgestellt wurde. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein geplanter Transfer kurz vor dem Abschluss scheitert, weil sich der Spieler der Begierde schwerer verletzt. Trotz der Verletzungsgefahr wollte Guardiola seinen Akteur aufs Feld schicken. Glaubt man Gerüchten, so haben er und Sane nicht das bestmögliche Verhältnis zueinander.

Diagnose nicht möglich

In München wartet man seit Sonntag fieberhaft auf die Diagnose. Diese soll auf Grund einer medizinischen Schwierigkeit noch nicht möglich sein. In Sanes rechtem Knie soll sich freie Flüssigkeit befinden. Daher kann aktuell nicht gesagt werden, wie viel wirklich kaputt ging. Angeblich, so hört man auf der Insel, ist die Verletzung nicht allzu gravierend. So soll Sane für die ersten Saisonspiele ausfallen und schätzungsweise Mitte September wieder zur Verfügung stehen. Wäre die Blessur tatsächlich nicht gravierender, werden die Bayern wohl weiterhin auf Sane bauen. Was aber passiert, wenn als Diagnose eine monatelange Ausfallzeit bekanntgegeben wird? Verpflichten die Münchner einen Spieler, der ihnen womöglich erst in der Rückrunde weiterhelfen kann? An der Säbener Straße hofft man, dass das Knie von Sane nicht allzu sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde. Man braucht für die Außenposition dringend Verstärkung, bis 2020 könnte man wohl nicht warten. Sanes Diagnose wird nicht nur in München jeden Tag erwartet.

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