RaceBets-Übernahme durch Betsson abgeschlossen

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Betsson hat den Pferdewetten-Experten RaceBets übernommen. Bild: Shutterstock

Ende 2016 verkündeten die an der Stockholmer Börse notierte Betsson Gruppe und RaceBets International Limited eine Vereinbarung, nach der Betsson den in Malta ansässigen Anbieter von Pferdewetten übernehmen wird. Betsson ist eines der europaweit größten Glücksspielunternehmen, das auf mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Gaming-Branche zurückblicken kann.

Das erste Jahr ist vorüber, ab dem 1.Januar 2018 sind die Gründer sind bei RaceBets nicht mehr an Bord. Ändern wird sich nichts. „Pferdewetten ist in vielen unserer Märkte von großer Bedeutung. Der Hauptgrund für den Kauf von RaceBets ist die schnelle Integration eines erstklassigen Pferdewettproduktes in unsere wichtigsten Marken“, so Ulrik Bengtsson, CEO von Betsson, Ende 2016 in einem offiziellen Statement. Knapp 2.000 Menschen arbeiten für die Gruppe, deren Gewinn im Jahr 2015 bei rund 85 Millionen Euro lag. Während RaceBets als eigenständige Marke bestehen blieb, sollte das Produkt zusätzlich in Betssons IT-Plattform integriert werden. Auf dieser Basis wurde das Wetten auf Pferderennen auf über 20 Gaming-Webseiten ausgebaut. Mit dem Erwerb von RaceBets schloss Betsson die Lücke Pferdewette in einer Produktpalette, welche bereits Sportwetten, Casino-Spiele oder auch Bingo beinhaltet.

Pferdewetten bei RaceBets

„RaceBets passt perfekt in das Portfolio von Betsson und der gesamte Deal macht für alle Beteiligten sehr viel Sinn. Vor allem für den deutschen Galopprennsport ist die Transaktion sehr zu begrüßen und stellt eine sehr große Chance dar“, so Sebastian Weiss, CEO von RaceBets. Er hatte die Plattform für nationale und internationale Pferderennen im Jahr 2005 gegründet. Binnen kurzer Zeit wurde RaceBets zur bekanntesten und stärksten Pferdewettmarke in Deutschland und ist heute mit einem Angebot von über 250.000 Rennen jährlich aus 40 verschiedenen Ländern der größte Pferdewettanbieter weltweit. Betsson übernahm den Buchmacher mit Sitz auf Malta von den Gründern sowie dem deutschen Galopprennsport (diesem gehörten knapp 40 % der Anteile) für einen Kaufpreis von 34 Millionen Euro zuzüglich weiterer 6 Millionen Euro. Diese werden bei Erreichen festgelegter Ziele gezahlt.

Die Zukunft von RaceBets und der bisherigen Betreiber

In einem offiziellen Statement zur Übernahme seines hocherfolgreichen Projekts sagte Sebastian Jonathan Weiss: „RaceBets wird enger Partner und Unterstützer des deutschen Galopprennsports bleiben. Das kann ich versichern. Und auch für unsere Kunden wird sich nichts ändern, RaceBets bleibt RaceBets. Die Firma wird von dem Know-How von Betsson stark profitieren.“ Weiss selbst ist von Malta nach Berlin gezogen. Er hält sich einige Rennpferde mit Partnern, darunter einen Seriensieger namens Wisperwind, den er gemeinsam mit einem Pferd namens Never Compromise als Belohnung für den RaceBets-Verkauf erwarb. Interessanterweise besitzt er 10 % der Aktien an der Pferdewetten.de AG, dem in Deutschland größten Konkurrenten von RaceBets. Als sein nächstes Projekt gilt eine Fantasy Sport App namens Knipser, die er gemeinsam mit seinem bisherigen RaceBets-Partner Moritz Honig und einem Team von acht Leuten im Sommer zur Weltmeisterschaft auf den Markt bringen wird.

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