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Rummenigge fordert europäisches Financial Fairplay

Von SportWetteNet am

Der Fußball steckt in seiner bislang schwersten Krise. Wann wieder Normalität auf dem Platz und den Tribünen herrschen wird, ist vollkommen ungewiss. In dieser Zeit macht sich bei einigen Fans und Experten Unmut über einige Geschehnisse der letzten Jahre breit. Karl-Heinz Rummenigge fordert die Top-Ligen nun zu einem gemeinschaftlichen Handeln auf.

Normalerweise würden in diesen Tagen die Meister gekürt und die Absteiger aus der Liga verabschiedet. In der Champions League steht die Kührung der besten Mannschaft Europas an und die Vorbereitung auf die EM im Juni läuft auf Hochtouren. Die globale Pandemie jedoch macht einen Alltag im Sport unmöglich. Die Ligen warten auf die Genehmigungen der Regierungen, um zumindest mit Geisterspielen die Saison zu einem Ende bringen zu können. Dabei wird deutlich, welch schlimme Folgen ein Abbruch haben würde. Reihenweise würden die Klubs in die Insolvenz schlittern, auch die absoluten Topadressen in Europa stehen vor gravierenden Schäden. DFL-Geschäftsführer Christian Seifert schlug diesbezüglich bereits Alarm und forderte die Liga zu einem Umdenken auf. Von Seiten der Profiklubs bekam er dafür viele unterstützende Worte. Nun schaltete sich auch Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge in die Diskussion ein. Dabei schlägt er in die gleiche Kerbe wie Seifert und nimmt seine internationalen Mitstreiter in die Pflicht.

Europa muss gemeinsam handeln

Für ihn ist klar: Die jüngsten Entwicklungen des Fußballs waren nicht durchweg positiv, daran tragen alle Nationen eine Teilschuld. „Es muss eine europäische und keine exklusiv deutsche Debatte werden darüber, wie wir wieder mehr Vernunft in den Fußball bekommen. Die Klubs sind von Jahr zu Jahr einem immer größeren wirtschaftlichen Risiko ausgesetzt. Die Summen auf Spielerseite steigen von Jahr zu Jahr – Ablöse, Gehälter, Berater-Provisionen. Nun gilt es, den ein oder andern Exzess, zu dem es in den vergangenen zehn Jahren gekommen ist, zu korrigieren. Wenn die Krise eines Tages bewältigt ist, ist dies ein guter Moment, um darüber nachzudenken und gemeinsam zu sprechen. Man muss sich Lösungen überlegen, wie man den Fußball wieder in eine rationalere und stabile Welt lenken kann.“ Rummenigge spricht damit auch die jüngsten Transfers an. Vor wenigen Jahren war Neymar für die astronomische Summe von 220 Millionen Euro gewechselt.

Rummenigge befürwortet Salery Cap

Um bezüglich der Gehälter wieder eine Relation zu schaffen, merkte Seifert das sogenannte Salery Cap an. Dies bezeichnet eine Obergrenze und ist in den USA eine gängige Methode. Nach europäischem Recht ist dieses System jedoch (noch) nicht erlaubt. Sorgt die Krise hier für eine Gesetzesänderung? Rummenigge jedenfalls würde ein Salery Cap begrüßen. „Ein Salary Cap wäre eine klare Vorgabe, in der du dich bewegen darfst.“ Solch eine Methode wäre jedoch nur umsetzbar, wenn alle Ligen gemeinsam den Beschluss fassen, gegen die bisherige Verfassungswidrigkeit vorzugehen. Keine Nation dürfte sich querstellen. Rummenigge befürwortet das Salery Cap, was auch zur Frage führt, wie die Vertragsverhandlungen seiner Bayern mit Manuel Neuer und David Alaba weitergehen. Angeblich wollen beide Spiele mehr als 20 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Rummenigge sieht also auch in seinen eigenen Reihen, wie sinnvoll die Einführung einer Gehaltsobergrenze im Fußball sein könnte.

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