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Schreuder versuchte es wie Jogi Löw und musste deshalb bei Hoffenheim gehen

Von Michael am

Schreuder kopierte Löw und musste gehen

Alfred Schreuder wurde bei der TSG 1899 Hoffenheim entlassen. Dabei stand der Hopp-Club zu diesem Zeitpunkt auf dem siebten Platz. Vor ihnen also nur die Bayern, Dortmund, Leipzig, Gladbach, Leverkusen und Wolfsburg. Hätte nach dem Weggang von Julian Nagelsmann durchaus schlimmer laufen können. Dennoch entschieden sich die Verantwortlichen für einen Wechsel auf der Trainerposition. „Schuld“ an der Entlassung des Holländers war die Aufstellung im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf. Denn Schreuder versuchte es wie einst Jogi Löw beim WM-Erfolg in Rio und brachte gleich vier Innenverteidiger auf das Feld. Noch am selben Tag wurde er zu Gespräch gebeten. Die Folge: Am nächsten Spieltag stand ein anderes Trainergespann an der Seitenlinie.

Bicakcic, Hübner, Posch und Nordtveit – so sah die Verteidigung von links nach rechts aus. Bei der WM 2014 brachte Jogi Löw überraschend Höwedes, Hummels, Mertesacker und Boateng in die Startelf. Letztgenannter wurde von Mustafi vertreten. Doch wo diese Formation den Bundestrainer zu einem großen Erfolg geführt hat, war sie bei Schreuder Grund für die Entlassung. Die Bosse um Alexander Rosen fanden diese Herangehensweise als zu defensiv.

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Weitere Gründe führten zu der Schreuder-Entlassung

Die zu defensive Ausrichtung gegen einen Abstiegskandidaten im Kampf um die Europa League war ein wichtiger Baustein. Aus diesem Grund kam vorzeitig eine gewisse Dynamik in die Trainerfrage. Doch zum Saisonende hätten die Verantwortlichen ohnehin ein Fazit gezogen und wären eventuell ebenfalls zu dem Schluss gekommen, ohne den Holländer in die Saison 20/21 zu gehen.

Denn tatsächlich gab es weitere Gründe, welche eine Entlassung rechtfertigen. Zum einen wurde mit dem Trainer ein Ziel vereinbart. Dabei handelt es sich um die Weiterentwicklung des Teams. Doch setzten sich lediglich vier Eigengewächse im Stammkader fest. Obendrein hatten sich im Gespräch nach dem 2:2 Unentschieden gegen Düsseldorf Differenzen in der Ausrichtung des Clubs abgezeichnet.

Und ein dritter Punkt stand bei den TSG-Bossen auf der Liste. Denn schon vor der Corona-Pause verlor Hoffenheim bis zu 1.500 Zuschauer in Heimspielen. Dass geht natürlich ebenfalls auf die defensive Spielweise des Trainers zurück. Da sich dieser allem Anschein nach nicht umstellen wollte, wurde die Trennung schon vorzeitig und nicht erst zum Ende der Saison gezogen.

Der Erfolg gibt Rosen und Co recht. Die letzten drei Saisonspiele endeten mit Siegen. Hoffenheim erreichte den sechsten Platz und damit die Teilnahme an der Europa League.

Trainersuche in Hoffenheim ist abgeschlossen

Anfang der Woche wurde der neue Trainer in Hoffenheim vorgestellt. Es ist Sebastian Hoeneß. Er führte die Zweitvertretung des FC Bayern in der 3. Liga zur Meisterschaft und spielte sich damit selbst in den Fokus des Bundesligisten. Mit jungen Trainern hatte die TSG zuletzt Erfolg. Hoeneß selber ist erst 38 Jahre alt. Rosen gab bei der Vorstellung kund, dass die Auffassung von Fußball zwischen 1899 und dem neuen Übungsleiter übereinstimme.

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