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Schürrle hört mit 29 Jahren auf und hat den Fußball doch geliebt!

Von Michael am

André Schürrle beendet mit 29 Jahren seine Karriere.

André Schürrle beendet seine aktive Fußallerkarriere mit 29 Jahren. Er erhält für diese Entscheidung sogar Zuspruch. So äußerte sich Manager Heidel überauß wohlwollend, sprach sogar von „großer Hochachtung“. Einerseits ist diese positive Einstellung gegenüber Schürrle fraglos gerechtfertigt. Doch gab es erst im Jahr 2015 einen ebenfalls sehr prominenten Fußballer, der mit gerade einmal 29 Jahren seine Fußballschuhe an den Nagel gehängt hat. Gemeint ist Marcell Jansen. Doch bezogen auf sein damaliges Karriereende ist nur ein Satz in Erinnerung geblieben: „Er hat den Fußball nie geliebt.“

Diese Aussage stammt von Rudi Völler. Konkret sagte der starke Mann von Bayer 04 Leverkusen: „Wer so was macht, hat den Fußball nie geliebt.“ Der ehemalige Fußballer und heutige HSV-Präsident musste sich damals viel gegenüber den Medien rechtfertigen. Jansen erklärte: „Ich habe nie gesagt, dass ich aufhöre mit Fußball. Ich habe mich gegen das Business-Modell entschieden. Ich liebe den Fußball und werde ihn immer lieben.“ Doch diese Aussagen haben sich nicht so in den Köpfen der Fußballfans eingebrannt, wie das allseits bekannte Zitat. Aber warum erhält Schürrle Zuspruch, während Jansen eher mit Spott zu kämpfen hatte?

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WM-Held Schürrle muss den Fußball einfach geliebt haben!

Im Gegensatz zu Marcell Jansen hat André Schürrle den WM-Bonus. Denn er reiste 2014 mit nach Brasilien. Dort war er zwar kein Stammspieler. Doch im WM-Finale kam er auf das Feld. Das Siegtor durch Mario Götze schauen sich auch künftige Generationen noch an. Und wer hat diesen sehenswerten Treffer aufgelegt? Richtig, André Schürrle. Übrigens hätten wir bei dieser Weltmeisterschaft schon früher rausfliegen können, nämlich im scheußlichen Achtelfinale gegen Algerien. Dort erzielte Schürrle das öffnende 1:0 in der Verlängerung.

Wer also gleich mehrfach zum WM-Triumpf 2014 beigetragen hat, der muss den Fußball einfach geliebt haben. Ein wenig Tragik bekommt die Geschichte mit Rückblick auf die Weltmeisterschaft natürlich. Denn nicht nur die Karriere von Schürrle hat eine eher negative Wende genommen. Auch Sieg-Torschütze Mario Götze ist derzeit ohne Vertrag. Er scheint seine Geschichte jedoch weiterschreiben zu wollen. Der AC Mailand ist als Abnehmer von Götze im Gespräch.

André Schürrle mit Respekt und Hochachtung bedacht

Wenngleich es Gründe dafür gibt, so ist es doch merkwürdig. Joachim Löw sprach sich folgendermaßen aus: „Ich ziehe den Hut vor seiner Entscheidung und wünsche André alles Gute für die Zukunft.“ Heidel legte mit „großer Hochachtung“ vor diesem Entschluss nach. Tatsächlich war, ähnlich wie bei Jansen, das Fußball-Business nicht Schürrles Wohlfühlzone. Er nahm sich Kritik von Medien sehr zu Herzen. Tatsächlich äußerte er sich freizügig und bekannte, dass er schon nach seiner Zeit beim VfL Wolfsburg (von 2015 bis 2016) daran gedacht habe, „alles hinzuschmeißen“. Lediglich wegen der Erwartungshaltung habe er weitergemacht.

Vielleicht hat es Dieter Hecking am besten auf den Punkt gebracht: „Das überrascht mich – aber ich kann es ein Stück weit nachvollziehen. Man sieht, dass der Rucksack für die jungen Menschen manchmal zu groß ist.“

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