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Schweinsteiger ist wieder erste Wahl gegen Algerien

Aufgrund der Verletzung von Mittelfeldmann Sami Khedira kam am Donnerstag gegen die USA der erfahrene Bastian Schweinsteiger von Beginn an zum Einsatz und ebenso zeigte er von Beginn an, wieso er in die Startformation der deutschen Nationalelf gehört.

Beim Aufbauspiel hatte der Münchener immer wieder neue Angebote gestellt, öffnende Pässe gespielt und so das Spiel der Deutschen weit voran gebracht. Für viele war er der Spieler der Partie. Und dennoch wollte sich der Mann mit Fäden gegen die USA in der Hand sich nach seinem starken Spiel nicht äußern. Bereits in Vorwochen hatte er zu seiner Rolle in der Nationalmannschaft stets geschwiegen.

Schweinsteiger offensiv und defensiv stark

„Schweinsteiger war insgesamt sehr stark“, lobte der Bundestrainer die Vorstellung des seines emotionalen Leaders. Der 29-Jährige spielt immer noch eine erhebliche Rolle im Team der deutschen Nationalmannschaft und zeigte dies gegen die USA einmal mehr. Sowohl in der Offensive als auch in der Defensive leistete der Profi einen hervorragenden Dienst. So hatte er mehrfach nach einem Ballverlust aggressiv nachgesetzt und damit oft deutlich mehr investiert, als wir es von Sami Khedira kannten. In der Offensive spielte er oft genug den richtigen Pass, sorgte für neue Räume und legte dabei häufiger für Boatengs Flanken auf, welche immer für Gefahr im amerikanischen Strafraum sorgten.

Dass „Schweine“ auch gegen die Nordafrikaner den Taktstock schwingen wird, dürfte nach der Vorstellung in Recife klar sein, schreibt „Sport.de“. In Kombination mit Kroos und Lahm bilden die drei eine nahezu unüberwindbare Schaltzentrale. „Das Mittelfeld mit Kroos, Schweinsteiger und Lahm war sehr gut, immer anspielbar und taktisch sehr variabel“, sagte Löw und ließ durchblicken, dass er mit ähnlicher oder gleicher Aufstellung auch ins Achtelfinale gehen wird. „Es ist kein Nachteil, wenn Spieler zusammen spielen, die sich aus dem Verein kennen. Die kennen die genau die Abläufe, die Automatismen funktionieren. Schweini gibt den Rhythmus vor, er diktiert das Spiel. Das ist für uns sehr positiv“, argumentierte Neuer für den Einsatz seines Mannschaftskollegen.

USA und Deutschland in Gruppe G weiter

Auch wenn die USA gegen Deutschland mit 1:0 durch einen Treffer von Thomas Müller verloren hat, sind beide Mannschaften im Halbfinale. Damit haben Joachim  Löw und Klinsmann ein versöhnliches Ergebnis gefunden und die Profis aus Portugal und Ghana nach Hause geschickt. Deutschland trifft als Gruppenerster auf Algerien, während es die USA mit dem Geheimfavoriten Belgien zu tun bekommt. Am Montag um 22 Uhr darf Deutschland mit einer Quote von 1.30 bei Tipico versuchen, sich ins Viertelfinale zu spielen. Algerien gewinnt mit einer Quote von 11.00 und ein Unentschieden nach 90 Minuten würde mit 5.20 belohnt werden.

Die USA ist mit einer Quote von 4.6 Außenseiter der Partie gegen Belgien, welche mit einer Quote von 1.80 das Spiel für sich entscheiden. Ein Unentschieden wird mit 3.60 belohnt.

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Autor Mark Weber

 

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