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Schweiz: Verletzungen behindern Hitzfelds WM-Planung

Ottmar Hitzfeld, der zuletzt beim FC Bayern München als Trainer aktiv war und sich seit 2008 im Trainerstab der Schweizer Nationalmannschaft befindet, muss für WM 2014 in Brasilien um seinen angedachten Kader bangen.

An die erste Hälfte der Nullnummer zwischen Hoffenheim und Frankfurt am letzten Samstag wird sich Eintracht-Mittelfeldmann Tranquilo Barnetta in Zukunft nicht gerne erinnern. Der ehemalige Leverkusener erlitt einen Muskelfaserriss und muss daher auf die restlichen beiden Spiele der Saison verzichten. Für die Weltmeisterschaft könnte er jedoch wieder fit sein und der Schweizer Mannschaft zur Verfügung stehen.

Hitzfeld plant mit Barnetta, Shaqiri und weiteren Verletzten

Die Lage für die Schweizer Nationalmannschaft scheint so kurz vor dem Start der WM sehr angespannt. Mit Barnetta hat sich am vergangenen Wochenende ein weiterer wichtiger Spieler stark verletzt, sodass die Vorbereitung auf die in 43 Tagen startende Weltmeisterschaft geringer als normal ausfallen muss. Trainer Ottmar Hitzfeld schätzt den Zustand von Barnetta aktuell am kritischsten in seinem Lazarett ein, doch die Hoffnung bleibt, dass der Mittelfeldakteur zum richtigen Zeitpunkt wieder fit wird. Wie aus einer Mitteilung vom Montag auf der Homepage des Schweizer Verbandes hervorgeht, geht Hitzfeld davon aus, dass der Frankfurter mit an Bord sein wird. Der vorläufige Kader muss bis zum 13. Mai nominiert werden.

Ebenfalls verletzt aber mit dabei sein sollen einige weitere Spieler aus der 1. Bundesliga. Neben Barnetta plant der 65-Jährige mit dem Comeback von Torwart Diego Benaglio, der sich beim VfL Wolfsburg vor einigen Wochen einen Haarriss in der linken Hand zuzog. Auch der Münchener Xherdan Shaqiri soll seinen Muskelfaserriss bis zum Start der Vorbereitung auskuriert haben. Ebenfalls Probleme haben aktuell Johan Djourou (HSV, Adduktoren), Fabian Lustenberger (Hertha BSC, Muskelfaserriss) und Fabian Schär (Basel, Zerrung), berichtet der „Kicker„.

Hitzfeld, der sich bereits auf ein großartiges Fußball-Spektakel in Brasilien freut, ist sich der aktuellen Situation im Kader der Schweiz wohl bewusst: „Die Lage ist auf den ersten Blick prekär, aber wir haben auch noch einen Monat Zeit. Alle verletzten Spieler werden medizinisch erstklassig betreut, daher gehe ich auch davon aus, dass alle rechtzeitig fit sein werden.“ Als Stichtag gilt bei Hitzfeld der 30. Mai, an dem das erste der beiden geplanten Testspiele stattfindet. Gegen Jamaika am genannten Datum und gegen Peru am 3. Juni soll sich die Mannschaft einspielen. „Wer zu beiden Spielen nicht einsatzbereit ist, für den wird es schwierig, mit nach Brasilien zu fliegen“, erklärt der Schweizer Trainer.

In Gruppe E mit Ecuador, Frankreich und Honduras

Denn am 16. Juni geht es für die Schweiz bereits in das erste Gruppenspiel gegen Ecuador. Um 18 Uhr beginnt die Partie, welche die Schweiz mit einer Quote von 2.30 bei Tipico für sich entscheiden kann. Ecuador muss mit einer Quote von 3.30 versuchen, wichtige Punkte in der Gruppenphase zu sammeln. Ein Unentschieden scheint mit einer Quote von 3.20 durchaus realistisch.

Das zweite Spiel dieser Gruppe findet am gleichen Tag um 21 Uhr statt. Frankreich trifft auf Honduras und gilt aktuell als klarer Favorit. Mit einer Quote von 1.30 holen die Sieg, ein Unentschieden bringt eine Quote von 5.60 und Honduras gewinnt mit 9.50.

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Autor Mark Weber

 

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