Spektakuläres BW-Derby

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Turbulentes 3:3 zwischen Freiburg und Stuttgart. Bild: Shutterstock

Der SC Freiburg und der VfB Stuttgart trennten sich am Sonntagabend um 18 Uhr Unentschieden 3:3. Für beide Teams war es der erste Punktgewinn der noch jungen Saison. In einer unterhaltsamen Partie gab es auf beiden Seiten einen Doppeltorschützen. Die Freiburger beendeten das Spiel außerdem nicht mit allen elf Spielern.

Der Sportclub ging mit einem mulmigen Gefühl in das zweite Heimspiel. Gegen den VfB sah man in den letzten Jahren nicht gut aus. In der ersten Liga gab es in den letzten sieben Jahren nur einen einzigen Sieg der Freiburger über den Nachbarn aus Stuttgart. Zudem wurden sechs der letzten sieben Duelle allesamt verloren. Mut machte, dass der VfB mit null Punkten anreiste. Wie auch der SC warteten die Schwaben noch auf das erste Erfolgserlebnis dieser Saison. Im Breisgau entwickelte sich sofort ein munteres Spiel. Noch bevor die erste Spielminute vorbei war, hatte es bereits geklingelt. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld konterte Freiburg blitzschnell. Frantz fand Gondorf, der nach nur 47 Minuten das sehenswerte 1:0 für den Gastgeber köpfte. Nach der frühen Führung plätscherte das Spiel zunächst dahin, bis es weitere Aufreger gab.

Doppeltorschütze Gomez

Kurz vor der Pause hätte Petersen das 2:0 markieren können, doch Torhüter Zieler rettete für den düpierten Weltmeister Pavard. Der VfB kam in der 44. Minute doch noch zum Ausgleich. Eine verunglückte Flanke von Castro landete bei Insua. Der Argentinier erwischte den Ball perfekt und erzielte ein wunderschönes Tor zum 1:1. Die zweite Hälfte begann ähnlich wie die erste, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Mario Gomez kam in der 48. Minute zum Schuss, doch Schwolow parierte glänzend. Im Nachsetzen aber staubte der VfB-Stürmer ab und markierte die Führung. Diese hielt aber nur drei Minuten. Beck spielte den Ball mit der Hand, es folgte ein Freistoß aus gefährlicher Position für den SC. Gondorf trat an und der Ball fand den Weg ins Tor, Freiburg feierte seinen Doppeltorschützen. Aber auch Mario Gomez traf ein zweites Mal. Wieder nur fünf Minuten später (56.) erwischte er eine Flanke von Insua und brachte seine Stuttgarter erneut in Führung.

Verdienter Ausgleich und Unterzahl

Den Freiburgern war der erneute Rückstand sichtlich anzumerken. Sie brauchten einige Minuten, um sich wieder zu sammeln. Christian Streich brachte Luca Waldschmidt, der doch noch einen Punkt sichern sollte. Der Angreifer traf in der 71. Minute die Latte und verpasste das 3:3 um Haaresbreite. Zehn Minuten später machte es der ehemalige Hamburger dann besser. Im rechten Strafraumeck kam er an den Ball, Pavard fälschte unhaltbar ab. Nach dem 3:3 mussten die Freiburger eine Drangphase des VfB überstehen. Stenzel flog nach wiederholtem Foulspiel mit Geld-Rot vom Platz und der SC konzentrierte sich fortan auf die Defensive. Der erste Punkt der Saison sollte nicht noch einmal in Gefahr geraten. In der Nachspielzeit hatte Pavard noch einmal die Chance zum Siegtor, doch es blieb bei einem verdienten Remis. Beide Mannschaften konnten sich also über ihren ersten Punkt freuen und verlassen die direkten Abstiegsränge. Stuttgart spielt nächste Woche gegen Düsseldorf, Freiburg gastiert beim starken VfL Wolfsburg.

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