Stuttgart besiegt schwache Borussia

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Stuttgart unter Trainer Korkut weiter ungeschlagen. Bild: Shutterstock

Die Stuttgarter haben ihren ersten Sieg unter Tayfun Korkut gefeiert und mit 1:0 gegen Borussia Mönchengladbach gewonnen. In einer schwachen Partie, in der besonders die Gladbacher zeigten, wieso sie nur zwei der letzten neun Spiele gewinnen konnten, reichte dem VfB ein früher Treffer von Daniel Ginczek zum wichtigen Heimerfolg.

Korkut stellte mit Mario Gomez und Daniel Ginczek um und setzte auf eine Doppelspitze. Das Duo hatte bereits in der 2. Hälfte beim 1:1 in Wolfsburg für offensive Akzente gesetzt und sollte nun auch die ersatzgeschwächte Gladbacher Abwehr unter Druck setzen. Dieser Plan ging nach nur vier Minuten bereits auf, als Gomez Sturmpartner Daniel Ginczek schickte, der eiskalt zum 1:0 einschoss. Die Schwaben blieben auch nach der frühen Führung das stärkere Team, pressten früh und ließen ihre Gegenspieler kaum in die Partie kommen. Besonders über die Außen funktionierte bei der Borussia nicht viel. Trotz guter Gelegenheiten schaffte es der VfB nicht, nachzulegen. Die Gladbacher hatten Mitte der 1. Hälfte zwei gute Gelegenheiten, agierten aber äußerst fahrlässig bei der Chancenverwertung. Da Gomez und Baumgartl das 2:0 verpassten, ging Stuttgart mit einer verdienten 1:0 Führung in die Kabine.

Gladbach stärker, aber ohne den unbedingten Willen

Mit Anpfiff von Hälfte zwei wurde deutlich, dass sich die Gladbacher eine deutliche Steigerung vorgenommen hatten. Die Einwechslung von Raffael, der wegen Wadenproblemen zunächst nur auf der Bank gesessen hatte, brachte mehr Schwung ins Offensivspiel, besonders Lars Stindl hatte nun mehr Bindung. Dennoch sprangen nur wenige wirklich gute Gelegenheiten für die Borussia heraus. Mit den Stuttgarter Einwechslungen Badstuber und Mangala zogen sich die Schwaben immer mehr zurück und überließen den Fohlen das Spiel. Drimic hatte in der 79. Minute die letzte wirkliche Chance für die Borussia, die nach der kurzen Drangphase nie wirklich Gefahr entfachen konnte. Die Schwaben hatten in den Schlussminuten noch die eine oder andere gute Kontergelegenheit, doch zu Ende spielten sie ihre Angriffe nicht mehr. Die Absicherung des 1:0 hatte höchste Priorität, sodass die zweite Hälfte für die Zuschauer mehr Kampf als spielerische Klasse bot.

Gladbach mit Blick nach unten

Für Mönchengladbach ist die Niederlage in Stuttgart bereits die 3. in Serie, zudem warten die Gladbacher auch seit drei Spielen auf einen Torerfolg. Mit nur zwei Siegen aus den letzten neun Bundesligapartien findet sich die Borussia mittlerweile auf Rang 10 wieder und hat den Anschluss zu den Champions League Plätzen durch die Siege von Leipzig, Dortmund und Frankfurt erst einmal aus den Augen verloren. Eine europäische Teilnahme hatte die Elf von Dieter Hecking eigentlich fest im Blick, in Anbetracht auf das nächste Duell in Dortmund sollten die Fohlen so schnell wie möglich wieder zurück zu alter Stärke finden. Für den VfB war der knappe Sieg ein echter Bigpoint, denn sowohl Mainz, als auch Hamburg, Wolfsburg und Köln konnten keine Punkte holen. Gemeinsam mit Werder Bremen setzten sich die Schwaben etwas von der kritischen Zone ab, der Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz beträgt sieben Punkte. Falls es den Stuttgartern gelingen sollte, nächste Woche in Augsburg mit einem erneuten Sieg nachzulegen, ist die ganz große Abstiegsangst erst einmal vorbei. Dafür müssten sie allerdings ihre Auswärtsschwäche (2 Punkte) ablegen.

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