Stuttgart feiert ersten Saisonsieg

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Stuttgart gewinnt glücklich gegen zehn starke Bremer. Bild: Shutterstock

Der VfB Stuttgart konnte am sechsten Spieltag endlich den ersten Dreier feiern. Gegen starke Bremer, die am Ende mit zehn Mann spielten, siegten die Schwaben glücklich. Neben den beiden Stuttgarter Toren sorgte ein kurioses Eigentor für Aufregung. Bremen verpasste den Sprung an die Tabellenspitze, der VfB verlässt die Abstiegsränge.

Stuttgart ging nicht gerade mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Die in dieser Saison noch ungeschlagenen Bremer waren der Favorit in der Mercedes Benz Arena. Seit acht Bundesligaspielen waren sie saisonübergreifend ohne Niederlage. Als Werder das letzte Mal in der Liga verlor, war man ebenfalls in Stuttgart zu Gast, im Mai dieses Jahres. Stuttgarts Trainer Tayfun Korkut ließ Anastasios Donis von Beginn an spielen. Den Einsatz des Griechen hatten die Fans vehement gefordert. Daniel Didavi feierte sein Startelfdebüt. Die Partie in Stuttgart begann munter, beide Teams spielten nach vorne. Auch der sonst so defensiv agierende VfB hatte seine Abwehrtaktik scheinbar aufgegeben und überraschte mit Offensivbemühungen. Die besseren Chancen in der Anfangsphase hatten aber die Bremer. Osako und Kruse prüften Zieler, der die Null zunächst halten konnte.

Rückstand und Platzverweis

Obwohl der SVW besser im Spiel war, traf der VfB in der 19. Minute zur Führung. Daniel Didavi schickte Donis mit einem Traumpass. Der Grieche umkurvte Pavlenka und traf zum 1:0. Die Bremer zeigten sich nur kurz geschockt vom Rückstand und wollten direkt ausgleichen. Statt des 1:1 aber gab es eine gelb-rote Karte. Der bereits verwarnte Veljkovic hielt Didavi – gelb-rot für den Bremer. Mit der Stuttgarter Führung ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel drückte Werder und wollte ein schnelles Tor erzielen. Maximilian Eggestein traf in der 58. Minute nur den Pfosten. Der Ausgleich sollte fallen, allerdings ohne jeglichem Bremer Zutun. In der 68. Minute wollte Sosa einen Einwurf zu seinem Keeper Zieler geben. Der Keeper aber merkte den kommenden Ball zu spät und konnte ihn lediglich noch leicht touchieren. Bitter für Zieler, denn hätte er den Ball ins Tor gelassen, hätte es nur Ecke gegeben.

Bremen drückt, Stuttgart trifft

Den Werderanern merkte man nach dem Ausgleich nicht an, dass sie ein Mann weniger waren. Sie wollten unbedingt den nächsten Sieg. Claudio Pizarro traf wenige Minuten nach dem 1:1 den Pfosten, der zweite Alutreffer der Bremer an diesem Nachmittag. Nach 74 Minuten dann plötzlich die erneute Führung für den VfB. Nach einem Konter kam der Ball zu Gonzalo Castro, der mit einem trockenen Schuss das 2:1 markierte. Danach öffnete Bremen komplett und warf alles nach vorne. Es entwickelte sich ein offenes und wildes Spiel. Werder hatte Chance um Chance, war hinten aber kaum noch besetzt. Für die Schwaben ergaben sich so viele Räume zum Kontern. Allein Gonzales hätte zwei oder drei Konter erfolgreich abschließen müssen. Trotz guter Gelegenheiten kam der SVW nicht mehr zum Ausgleich. Stuttgart feierte erleichtert den ersten Saisonsieg. Bremen war das bessere Team, musste aber die erste Saisonniederlage akzeptieren.

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