Stuttgart: Geht der Negativtrend beim VfB 2018 weiter?

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VfB oder Hertha: Wer erwischt den besseren Start ins neue Jahr? Bild: Shutterstock

Für die Stuttgarter endete die Hinrunde nicht recht erfolgreich, nach einer Negativserie von 6 sieglosen Spielen in Folge (nur ein Punkt) rutschten die Schwaben auf Platz 14 der Tabelle ab. Nur zwei Pünktchen beträgt der Vorsprung auf Abstiegsplatz 17. Zum Rückrundenauftakt gegen Hertha sollte der VfB also punkten, um nicht direkt ins Hintertreffen zu geraten.

Das Duell zum Saisonauftakt konnten die Berliner im Olympiastadion verdient mit 2:0 gewinnen, Matchwinner war damals Matthew Leckie mit einem Doppelpack. Das Problem der Stuttgarter damals: Der fehlende Offensivdrang. Nach vorne ging bei den Schwaben nicht viel, was sich auch über die gesamte Hinrunde zeigte. Mit der Verpflichtung von Mario Gomez dürften sich die Berliner diesmal auf mehr Gegenwehr einstellen. Vom Comeback des Nationalspielers, der beim VfB noch auf den WM-Zug 2018 aufspringen möchte, versprechen sich Verantwortliche und Fans des VfB so einiges. Bis auf die beiden Langzeitverletzten Carlos Mane, der im Februar zurückerwartet wird, und Matthias Zimmermann, dessen Genesung nach seinem Kreuzbandriss erst gegen Ende der Saison beendet sein soll, kann Hannes Wolf aus den Vollen schöpfen. Einzig hinter Holger Badstuber steht noch ein kleines Fragezeichen, der Innenverteidiger brach das Trainingslager wegen Adduktoren-Problemen vorzeitig ab.

Ausgeglichene Bilanz

Die Bilanz zwischen beiden Teams könnte kaum ausgeglichener sein. 27 Siege gingen an den VfB, 26 an die Berliner, 16-mal endete das Duell Unentschieden. Im eigenen Stadion behalten die Schwaben aber meistens die Oberhand gegen die Hertha. 31-mal standen sich beide im Schwabenland gegenüber, bei 17 Stuttgarter Siegen und 9 Unentschieden konnten die Herthaner lediglich 5 Partien für sich entscheiden. Die Sieggarantie des VfB gegen Berlin ist aber schon ein paar Jährchen her, die letzten Aufeinandertreffen in der Stuttgarter Arena endeten mit gemischten Resultaten, Siege, Niederlagen und Remis wechselten sich ab. Zuletzt standen sich beide vor knapp 2 Jahren gegenüber, damals reiste die Hertha als Spitzenmannschaft an, verlor jedoch mit 0:2. Diesmal steht für den VfB ein gelungener Start auf dem Spiel, denn mit einer Niederlage in die Saison starten würde, erst recht bei Punktgewinnen der Kontrahenten, die negative Stimmung im Team verstärken.

Wie kommt Berlin in die Rückrunde?

Für die Hertha verlief die Hinrunde sehr durchwachsen. Nach dem Ausscheiden in der Europa League und der Niederlage in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen den 1. FC Köln können sich Pal Dardais Spieler nun voll und ganz auf die Bundesliga konzentrieren. Dank wenig konstanter Leistungen der Spitzenmannschaften (ausgenommen Tabellenführer Bayern München) haben sie allerding lediglich 4 Punkte Rückstand auf Platz 3. Ein Blick nach unten ist relativ entspannt, 9 Punkte Vorsprung stehen auf Relegationsplatz 16 zu Buche. Dardai wird aus einem fast fitten Kader seine Stammformation wählen können. Für Vedad Ibisevic ist es ein besonderes Spiel, der Bosnier hat 4 Jahre im Stuttgarter Kader gestanden und erzielte starke 47 Tore (16 Vorlagen) in 111 Spielen für den VfB. Vor seinem Abschied und dem Wechsel nach Berlin wurde er aber nur noch selten erfolgreich eingesetzt. Für die Berliner wäre ein Auswärtssieg also ein gelungener Start mit Tuchfühlung zum internationalen Geschäft, während es für den VfB erst einmal nur darum geht, den Abstand auf die Abstiegsränge zu vergrößern.

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