Stuttgart geht mit Selbstbewusstsein in die Rückrunde

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Dem VfB steht ein spannendes Jahr 2019 bevor. Bild: Imago

Der VfB Stuttgart hatte sich die Hinrunde der Saison 2018/19 etwas anders vorgestellt. Nach elf Niederlagen in 17 Spielen liegt man derzeit auf dem Relegationsplatz und hat nur einen geringen Abstand auf die beiden Abstiegsränge. Besonders offensiv trat der VfB schwach auf. Präsident Wolfgang Dietrich zieht trotzdem ein positives Jahresfazit.

Der Negativlauf der Stuttgarter brachte einige Gerüchte mit sich. Nach der Trainerentlassung von Tayfun Korkut kam Markus Weinzierl an den Neckar. Auch im Präsidium sollte es Veränderungen geben, munkelte man in Stuttgart. Der Name Jürgen Klinsmann fiel immer häufiger. Mit der Arbeit von Sportvorstand Michael Reschke war beim VfB nicht jeder zufrieden. Vor der aktuellen Saison investierte er 35 Millionen Euro in neue Spieler – Rekord für die Schwaben. Keiner der Neuzugänge konnte bislang wirklich überzeugen. Reschke steht noch bis zum Sommer 2021 bei den Stuttgartern unter Vertrag. Rückendeckung bekommt er jetzt von Wolfgang Dietrich, dem Präsidenten des VfB. Dass die Stuttgarter Vereinslegende Jürgen Klinsmann zurückkehre, sei aktuell kein Thema. Dietrich tausche sich immer wieder mit Klinsmann aus, um sich einen Rat zu holen. Michael Reschke aber wird definitiv Sportdirektor bleiben. Ein Einstieg des ehemaligen Bundestrainers in den Vorstand ist nicht geplant.

Zufrieden mit 2018

Trotz der aktuellen Abstiegsnot ist Dietrich zufrieden mit dem vergangenen Jahr. „Wir haben in der Bundesliga als Aufsteiger den 7. Platz belegt und wir haben die Ausgliederung sehr gut umgesetzt. Und das erste Mal seit langer Zeit haben wir mit Antonis Aidonis und Leon Dajaku wieder zwei Spieler aus der Jugend im Profi-Kader, die an die Tür der Bundesliga anklopfen. Wir haben dazu auch durch die Vertragsverlängerungen mit Timo Baumgartl, und Santiago Ascasibar, Erik Tommy und Orel Mangala Planungssicherheit“. Noch im Frühjahr 2018 war der VfB die Mannschaft der Stunde. Als Siebter verpasste man nur knapp die Europa League und war hinter dem FC Bayern das zweitstärkste Team der Rückrunde. Dass die Stuttgarter aktuell um den Ligaverbleib kämpfen, liegt vor allem an der Offensive. Daniel Ginczek wurde nach Wolfsburg verkauft, Mario Gomez trifft nur selten. Angeblich bemühen sich die Schwaben um die beiden Gladbacher Patrick Herrmann und Josip Drmic.

Esswein soll helfen

Ob die Transfers realisierbar sind, wird sich in Kürze zeigen. Ein Neuzugang indes ist bereits fix. Alexander Esswein kommt von Hertha BSC. Er kennt Trainer Markus Weinzierl bereits aus der gemeinsamen Zeit beim FC Augsburg. „Mit seiner Schnelligkeit und Wucht wird Alex für uns in der Rückrunde eine wichtige Alternative auf den Außenpositionen sein“, ist sich Sportvorstand Michael Reschke sicher. Für die Berliner allerdings spielte Esswein in der laufenden Saison kein einziges Mal in der Bundesliga. Für Präsident Dietrich ist der vorhandene Kader ohnehin stark genug, um den Klassenerhalt zu sichern. „Ich scheue mich davor, das Heil nur in Neuzugängen zu suchen. Die Spieler, die wir haben, müssen sich so entwickeln, dass sie an die Leistungen der vergangenen Rückrunde wieder rankommen. Die Stammmannschaft ist fast unverändert im Vergleich zu der, aus der erfolgreichen Rückrunde der letzten Saison“. Die Stuttgarter müssen den Kampf um die Klasse annehmen, um die zuletzt enttäuschten Fans wieder zu versöhnen.

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