Tasci zurück in die Bundesliga?

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Verstärkt der SV Werder Bremen seine Abwehr? Bild: Shutterstock

Serdar Tasci könnte nach seinem weniger erfolgreichen Gastspiel beim FC Bayern 2016 schon bald zurück in der Bundesliga sein. Nachdem es Gerüchte um einen Wechsel nach Köln gab, scheint sich nun Werder Bremen für den ehemaligen Nationalspieler zu interessieren. Wie Tascis Berater bestätigte, gebe es Anfragen von mehreren Vereinen.

Werders Interesse an Tasci soll bereits so weit fortgeschritten sein, dass die Parteien kurz vor konkreten Angeboten stehen sollen. Eine Verpflichtung Tascis hinge mit der Zukunft von Luca Caldirola zusammen, der in Bremen keine Zukunft mehr hat und dessen Ablöse für Serdar Tasci freiwerden soll. Frank Baumann äußerte sich bislang weder zu Caldirola noch zu Tasci. Ein Wechsel, der noch in dieser Periode bis zum 31. Januar vollzogen werden soll, würde nur klappen, wenn Werder eine Ablöse für Caldirola einnehmen könnte. Im Sommer wäre Tasci dann ablösefrei, sein Kontrakt beim amtierenden russischen Meister Spartak Moskau läuft aus. Der ehemalige Stuttgarter erhält in Russland ein fürstliches Gehalt, daher ist der finanzielle Aspekt ein wohl entscheidender bei eventuellen Verhandlungen. Tascis Berater signalisierte Wechselbereitschaft, allerding seien wohl mehrere deutsche Klubs an seinem Schützling interessiert.

Tasci will zurück nach Deutschland

Als der FC Bayern Tasci am letzten Tag der Transferperiode im Januar 2016 verpflichtete, weil sämtliche Verteidiger längerfristig verletzt ausfielen, wollte sich der Ex-Nationalspieler in München durchsetzen. Doch die Leihe bis zum Saisonende brachte ihm nur wenige Einsatzminuten, weshalb er im Sommer nach Moskau zurückkehrte. Dass er jedoch lieber in Deutschland wieder heimisch werden würde, sagte Tasci auch offen. Konkrete Angebote gab es aber nie, sodass er in Moskau blieb. Würde ein Wechsel in die Bundesliga sogar noch einmal eine WM-Chance für Tasci bringen? Zwar ist sein letzter Einsatz für das DFB-Team schon viele Jahre her, trotzdem betonte der Innenverteidiger zuletzt immer wieder, dass er den Traum von der WM 2018 in Russland noch nicht aufgegeben habe. Der ehemalige Stuttgarter könnte in Bremen neben dem jungen Milos Veljkovic die Innenverteidigung bilden, muss sich aber gegen Lamine Sane und Niklas Moisander durchsetzen.

Tasci bringt eine Menge Erfahrung mit

Tasci bringt eine Erfahrung von 184 Bundesligaspielen und 72 Einsätzen in der russischen Liga mit. Dreimal wurde er Meister, 2007 mit den „Jungen Wilden“ Kherira, Gomez und Co und dem VfB, 2016 ohne vielen Einsätzen mit dem FC Bayern und 2017 mit Spartak, als dem Klub die erste Meisterschaft seit 26 Jahren gelang. Nach durchwachsenem Start in die Moskauer Meistersaison steigerte sich Tasci und avancierte zum Stammspieler, er gehörte zu den zweikampfstärksten Spielern der Liga und hatte großen Anteil am Meistertitel. In seiner Stuttgarter Zeit, als ihm Armin Veh schon früh das Vertrauen schenkte, zeigte er bereits in jungen Jahren ausgezeichnete Leistungen. Plant Werder mit dem jungen Milos Veljkovic in der Abwehr, wäre ein erfahrener Mann wie Tasci (wird im April 31) ideal. Es bleibt abzuwarten, welche Klubs noch in den Poker einsteigen. Ob Werder das Gehalt stemmen kann und Caldirola verkauft bekommt, ist maßgeblich für einen möglichen Tasci-Transfer.

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