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Tipico macht weiteren Schritt auf Sport und Behörde zu

Der Wettanbieter Tipico darf sich mittlerweile deutscher Marktführer nennen. Mit exzellenten Quoten und einem umfangreichen Angebot – besonders im Bereich Fußball – konnte man zahlreiche Tipper überzeugen. Hinzu kommt, dass bei Tipico keine Wettsteuer bezahlt wird.

Als deutscher Marktführer ist es nur verständlich, dass Tipico eines der wichtigsten und aktivsten Mitglieder im vor einiger Zeit gegründeten Deutschen Sportwettenverband ist. So ist Tipico häufig einer der ersten Anbieter, die einen Vorschlag oder eine Anregung des Verbands umsetzen. Dabei hat man stetig das Ziel vor Augen, immer wieder einen Schritt auf den Sport und die Behörden zuzumachen. Bisher ist der Dialog zwischen DSWV und den Behörden nur bedingt in Gang gekommen. Daher hat unter anderem Tipico nun einige Veränderungen am Wettangebot vorgenommen.

Ereigniswetten in Deutschland stark angepasst

Tipico möchte mit einer weiteren freiwilligen Anpassung im deutschen Wettangebot zeigen, dass man durchaus kompromissbereit ist. Als deutscher Marktführer geht der Wettanbieter mit gutem Beispiel voran und bietet ab sofort nur noch ein eingeschränktes Ereignis-Wettangebot. So wurden bereits in der letzten Woche insgesamt 30 verschiedene Ereigniswetten aus dem deutschen Angebot entfernt. Unter anderem Wetten auf Eckbälle, Gelbe Karten oder Elfmeter werden künftig nicht mehr zur Verfügung stehen. Eingeleitet hatte man diesen Schritt bereits im Januar: Damals wurden die betroffenen Ereigniswetten aus dem Live-Angebot gestrichen – nun können sie auch als Pre-Match-Wette nicht mehr abgegeben werden.

Mit den getroffenen Maßnahmen möchte man vor allem die Integrität des Sports sichern und einen Schritt auf die Behörden zu machen. Mehrfach hatten verschiedene Politiker und Ämter betont, dass es Livewetten überhaupt nicht geben sollte und sich lediglich das Angebot des staatlichen Wettanbieters oddset im legalen Bereich bewege. Ob Tipico so weit mit seinen Anpassungen gehen wird, gilt abzuwarten. Experten gehen aktuell nicht davon aus.

Bemüht sind die Wettanbieter jedoch in jedem Fall. Im Februar hatte man im DSWV beschlossen, ab sofort keine Wetten mehr auf deutsche Amateur- und Jugendspiele zuzulassen. Auch diese Maßnahme diente vor allem einen einzigen Zweck. „Wir dokumentieren mit der fortlaufenden Anpassung unseres deutschen Wettprogramms konsequent unsere Dialogbereitschaft mit dem Sport und Behörden und wollen darüber hinaus ein deutliches Zeichen für die gesamte Branche setzen“, erläutert Tipico CEO Jan Bolz. Sämtliche Veränderungen gelten sowohl online als auch stationär im Shop.

Geht der Lizenzierungsprozess vorwärts?

Von Seiten der Behörden hört man dagegen wenig. Hier scheint man aktuell nicht groß voran zu kommen. Seit der Einführung des Glücksspielstaatsvertrags hat man es nicht geschafft, eine einheitliche Regulierung einzuführen. Dies schadet allen Beteiligten: Tipper und Wettanbieter agieren auf keiner klaren rechtlichen Grundlage und bewegen sich daher in einer Grauzone. Dem Staat gehen durch die fehlende Regulierung etliche Millionen Euro in Form von Steuergeldern verloren. Wie das Regulierungssystem in Schleswig-Holstein gezeigt hat, kann mit einer klaren Regulierung viel Geld eingenommen werden.

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Autor Mark Weber

 

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