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Trotz Vorfällen in Dresden: DFL hält an Konzept fest

Von Die Redaktion am

Vor einigen Tagen durfte der deutsche Profifußball aufatmen: Die Politik gab grünes Licht, 1. und 2. Bundesliga können am kommenden Samstag wieder starten. Nun erlitt der Plan allerdings einen Rückschlag, denn das Gesundheitsministerium Sachsen stellt Dynamo Dresden geschlossen unter Quarantäne. Für die DFL ist dies aber kein Grund zur Panik.

Das Konzept der DFL sah eine klare Regelung vor: Tritt die Infizierung eines Spielers oder Betreuers ein, muss sich nicht die gesamte Mannschaft in Quarantäne geben. Einzig und allein die erkrankte Person wird für 14 Tage isoliert. Alle, die mit dem Spieler oder dem Mitglied des Trainerteams in Kontakt kamen, werden weiterhin engmaschig getestet. Diese Regelung beinhaltet eine Hintertür, denn das Bundesrecht ist nicht die einzig wichtig Instanz. Die Gesundheitsministerien der Länder können, unabhängig von der bundesweiten Erlaubnis des Spielbetriebs, eine 14-tätige Quarantäne anordnen. Eingetreten ist dieses Szenario nun in Dresden. Nach dem Bekanntwerden zweier Fälle schritt das sächsische Gesundheitsministerium ein. „Fakt ist, dass wir in den kommenden 14 Tagen weder trainieren noch am Spielbetrieb teilnehmen können.“, teilte Ralf Minge, der Geschäftsführer von Dynamo Dresden, nach der politischen Entscheidung mit. Der 26. und 27. Spieltag der 2. Bundesliga muss somit ohne Dresdner Beteiligung auskommen, es bedarf zweier Nachholtermine.

Seifert: Konzept greift

Diese Nachricht ist im ersten Moment ein Rückschlag für das Konzept der DFL. Geschäftsführer Christian Seifert allerdings lässt sich von den Dresdner Vorfällen nicht aus der Ruhe bringen. „Wir haben von Anfang an gesagt, dass das etwas ist, worauf wir uns einstellen müssen. Und wenn jetzt 14 Tage Quarantäne angesetzt sind, dann müssen wir uns nächste Woche im Sinne des Spielplans damit befassen – und das werden wir. Aktuell bringt das unseren Zeitplan aber nicht ins Wanken. Die DFL hat an diesem Konzept lange gearbeitet – und wir haben immer betont, dass das die Gesundheitsämter vor Ort für jeden einzelnen Fall, für jedes Team bestimmen. Sie geben den Takt vor. Für die 2. Liga, wo noch 81 Spiele anstehen, können jetzt eben zwei Spiele von Dynamo Dresden nicht gespielt werden. Wir ändern aber nichts an unserem Ziel, die Saison sportlich beenden zu wollen. Ich interpretiere das nicht als Rückschlag.“

Wettbewerbsnachteile?

Seifert hält außerdem an dem Plan, die Ligen bis zum 30. Juni beendet zu haben, fest. „Die Saison soll weiterhin bis 30. Juni beendet werden. Theoretisch – und das ist schon möglich – wandert die Relegation in den Juli. Wir haben Puffer, auch darüber hinaus, weil wir davon ausgegangen sind, dass es zu Verschiebungen kommen kann. Jeder Plan muss eine Flexibilität haben, das haben wir immer gesagt und deswegen auch mit ins Konzept integriert. Wir stehen nach wie vor am Anfang des Wiedereintritts der Bundesligen.“ Indes befürchtet Dynamo, der Tabellenletzte der 2. Liga, einen klaren Nachteil im Abstiegskampf. Während der zweiwöchigen Quarantäne kann kein Teamtraining stattfinden. Sind die 14 Tage abgelaufen, steht direkt das erste Spiel auf dem Programm. Wie kann Dresden auf einem konkurrenzfähigen Stand sein, wenn seit Mitte März nicht mehr trainiert wurde? Die DFL wird sich mit dem Zweitligisten besprechen, wie weiter vorgegangen wird.

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