Weiße Karte

UEFA-Präsident schlägt „Weiße Karte“ für Mecker-Profis vor

Fußball wird schon seit Ewigkeiten nach den gleichen Regeln gespielt, doch in der letzten Zeit haben sich bereits kleine Verbesserungen eingeschlichen, welche vor allem dem Schutz oder der Unterstützung der Schiedsrichter dienen.

Erst kam die Torlinientechnik ins Gespräch, später kam diese zum Einsatz und mittlerweile setzten verschiedene nationale Ligen auf Torlinientechnik und das sogenannte Freistoßspray. Während die Torlinientechnik von den meisten Fans als wahrliche Bereicherung empfunden wird, gilt das Freistoßspray, welches zur Kennzeichnung der Mauerposition dient, zumeist als sinnlos. Experten meinen, dass lediglich die Schützen irritiert werden und es nur in den seltensten Fällen auf 20 Zentimeter ankommt. Der UEFA-Präsident Platini hat sich nun einige weitere Neuerungen für den modernen Fußball überlegt und diese den zuständigen Rat vorgestellt.

Schiedsrichter können uneinsichtigen Spielern die „weiße Karte“ zeigen

Um die Schiedsrichter und deren Entscheidungen zu schützen, könne man ihnen neben der gelben und roten Karte eine weiße Karte an die Hand geben. Uneinsichtige Fußball-Profis, die mit dem Schiedsrichter diskutieren oder sich bei Entscheidungen durch Ballwegschießen uneinsichtig zeigen, können mit dieser Karte bestraft werden. Für 10 Minuten müssen sie dann auf einer Strafbank sitzen und die Partie vom Spielfeldrand verfolgen. „Die Weiße Karte soll nicht mir der Gelben Karte verwechselt werden, die für Fouls im Spiel bestimmt ist”, erklärte der Franzose. Laut Platini habe der „Wahn”, Entscheidungen des Schiedsrichters infrage zu stellen, „seuchenartige Ausmaße” angenommen, berichtet die Sportbild.

Weitere Änderungen könne sich der UEFA-Präsident im Bereich Spielerwechsel-Regeln vorstellen. Bisher kann der Trainer drei Auswechslungen im gesamten Spiel vornehmen, doch dies hält Platini für zu wenig. Er schlägt vor, dass neben diesen drei Wechseln drei weitere Auswechslungen in der Halbzeitpause vorgenommen werden dürfen. Ebenfalls Überholungsbedarf sieht er bei den in der Vergangenheit häufig vorgekommenen „Doppelbestrafungen“. Wenn ein Spieler aufgrund einer Notbremse einen Elfmeter verursacht, solle er nicht auch noch mit einer Roten Karte vom Platz gestellt werden. Eine der beiden Strafen sei hart genug, laut dem geschriebenen Buch des Franzosen.

Spannender Bundesliga-Spieltag steht vor der Tür

Während sich die UEFA bezüglich der Vorschläge von Platini berät, steht in der Bundesliga vorerst ein spannender Spieltag nach den bisherigen Regeln an. Generell ist nicht mit einer allzu zeitigen Regeländerung im europäischen Fußball zu rechnen. An diesem Wochenende stehen die folgenden Partien in der ersten Bundesliga an:

  • Bayern München vs. Werder Bremen
  • FSV Mainz 05 vs. FC Augsburg
  • Hannover 96 vs. Bor. Mönchengladbach
  • SC Freiburg vs. VfL Wolfsburg
  • VfB Stuttgart vs. Bayer Leverkusen
  • FC Köln vs. Borussia Dortmund
  • FC Schalke 04 vs. Hertha BSC
  • Hamburger SV vs. TSG Hoffenheim
  • SC Paderborn 07 vs. Eintracht Frankfurt

Der FC Bayern München trifft auf Werder Bremen, die aktuell das Schlusslicht der Tabelle bilden. Bayern gewinnt die Partie mit einer Quote von 1.10 bei bet365. Bremen gilt mit 17.00 als Underdog, nach der DFB-Belastung einer FCB-Spieler ist aber vielleicht eine Überraschung möglich. Da der Kader des FC Bayern allerdings weit mehr Weltklasse-Spieler als nur die DFB-Spieler hat, scheint auch ein Unentschieden mit 11.00 eher unwahrscheinlich.

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Autor Mark Weber

 

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