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UEFA warnt vor zu spätem Saison-Ende

Von Die Redaktion am

Die nationalen Ligen Europas sitzen derzeit alle im gleichen Boot. Sie wollen so schnell wie möglich wieder spielen, müssen sich aber an die politischen Vorschriften halten. Während Deutschland die Lage verhältnismäßig gut im Griff hat, leiden andere Nationen wesentlich stärker. Ein gleichzeitiges Saisonende ist daher unwahrscheinlich, sehr zum Missfallen der UEFA.

Die Position, die die UEFA gerade einnehmen muss, gefällt ihr so gar nicht. Sie muss akzeptieren, dass alle nationalen Ligen Vorrang haben. Champions und Europa League könnte man zur Not opfern, den Ligaalltag aber nicht. Folglich bleibt ihr derzeit nur das Warten. Warten, bis die Ligen wissen, wann es weitergehen darf. Problematisch dabei ist, dass sich vor allen Dingen die Top-Ligen stark voneinander unterscheiden. In Deutschland möchte man am 9. Mai wieder mit der Bundesliga beginnen. So schnell wird es in England, Spanien und Italien nichts werden. In der Premier League wird gehofft, dass es Ende Mai weitergehen kann. Die UEFA möchte den Ligen keinen festen Termin geben. Dennoch warnt Präsident Aleksander Ceferin vor einem sehr späten Ende. „Es gibt keine spezifische Deadline. Wir loten verschiedene Optionen aus, wann die Wettbewerbe enden könnten, immer basierend auf den Daten, wann es wieder losgeht.“ Liga-Fußball der Saison 2019/20 im Oktober?

Neue Saison in Gefahr

Wenn es nach Ceferin geht, sollte das tunlichst nicht passieren. „Die Saison zwischen September und Oktober oder später abschließen, das ist sehr schwierig. „Das hätte einen großen Einfluss auf den Kalender der Saison 2020/21.“ Die EM musste die UEFA verschieben, auch sämtliche Nationalspiele mussten abgesagt werden. Hier zeigt sich Ceferin optimistisch, denn er geht davon aus, dass die Länderspiele im September nachgeholt werden können. In dieser Woche stehen entscheidende Meetings im Kalender der UEFA. Am heutigen Dienstag gibt es eine Videokonferenz der 55 UEFA-Mitgliedsverbände und Vertreter des Vereinsfußballs. Zwei Tage danach, am Donnerstag, tagt das UEFA-Exekutivkomitee, um die Sachlage neu zu bewerten. Es gilt, neue Termine für die restliche Saison im Europapokal festzulegen. Dabei muss versucht werden, alle Top-Ligen, die noch in Champions und Europa League unterwegs sind, unter einen Hut zu bekommen. Gestalten wird sich das schwierig, denn mit Italien, Spanien und England sind drei Nationen besonders betroffen.

Liga ja, Europapokal nein?

Die UEFA weiß, dass ihre Wettbewerbe aktuell nicht die höchste Priorität genießen. Einen Abbruch der Champions und Europa League könnten die Klubs verkraften, ein vorzeitiges Ende ihrer Ligen nicht. Dennoch ist es verständlich, dass sie ihrerseits gerne einen Sieger in den beiden Wettbewerben hätte. Die kommenden Monate sind eng getaktet, jede Liga wird versuchen, so viele Spiele wie möglich nachzuholen. Vor einigen Tagen zeigte sich auch Bayernstar Lucas Hernandez skeptisch ob einer Wiederaufnahme des Europapokals in dieser Saison. „Man muss Realist sein. Ich glaube nicht, dass es möglich ist, die Champions League abzuschließen, vor allem wenn man die Ligen vorzieht.“, so der Verteidiger. Das größte Problem der UEFA ist, dass niemand sagen kann, mit welchen Abständen die Ligen wieder starten und wann sie beendet werden. Daher erhofft sie sich neue Erkenntnisse, wenn morgen das Video-Meeting mit den Liga-Vertretern stattfinden wird.

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