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UEFA-Wettbewerbe 2020/21: Wer darf bei Abbruch teilnehmen?

Von SportWetteNet am

Während die internationalen Topligen langsam aber sicher Rahmenbedingungen für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs abstecken, muss sich die UEFA noch ein wenig gedulden. Erst, wenn die Ligen abgeschlossen sind, rücken die europäischen Wettbewerbe wieder in den Fokus. Ein Problem ist aber jetzt schon erkennbar: Wer darf 2020/21 europäisch Spielen, wenn der Ligabetrieb vorbei ist?

In Belgien und den Niederlanden hat man sich schon vor einiger Zeit dazu entschieden, die Ligen abzubrechen. Vor wenigen Tagen zog nun auch Frankreich nach und beendete das Spielgeschehen. Auf Bundesliga, Premier League, Serie A oder Primera Division soll sich dies allerdings nicht auswirken. In Belgien, Holland und Frankreich geht es um wesentlich weniger Geld. Durch das Ende der League 1 zum Beispiel gehen den Klubs 100 Millionen Euro verloren, was den TV-Bereich betrifft. In Deutschland beläuft sich diese Summe auf mehr als das Siebenfache. In England spricht man gar von einem Betrag, der die Milliardengrenze überschritten hat. Was aber bedeuten diese Abbrüche für die UEFA? Sollte die aktuelle Saison in Champions und Europa League noch fortgesetzt werden, müssen sich z.B. Olympique Lyon und Paris St. Germain eigenständig vorbereiten. Beide sind noch in der Königsklasse vertreten. Schwierig wird es für die UEFA vor allen Dingen in der kommenden Spielzeit.

Gilt die Vorsaison?

Je nach Qualität der Liga dürfen unterschiedlich viele Klubs an den europäischen Wettbewerben teilnehmen. Ausschlaggebend ist logischerweise die Tabelle. Was aber gilt, wenn es gar keine Tabelle gibt? Wie werten Belgien, Holland und Frankreich diese abgebrochene Saison? Die UEFA muss wissen, welche Mannschaften sie für die kommende Spielzeit international einplanen kann. Eine logische Möglichkeit wäre, den Stand vor dem Abbruch zu werten. In Deutschland würde das bei einem theoretischen Abbruch bedeuten, dass Bayern, Dortmund und Leipzig direkt für die Champions League qualifiziert wären. Gladbach würde in die Qualifikation, Leverkusen und Schalke in die Europa League gehen. Dies ist aber nicht die einzige Option. Auch über eine „Wiederholung“ der aktuellen europäischen Saison wird diskutiert. Das würde zur Folge haben, dass die Teams, die sich 2019/20 für Europa qualifiziert hatten, auch 2020/21 wieder starten dürfen. Damit würde man die Mannschaften bestrafen, die im Vorjahr schwächelten.

Entscheidung Ende Mai

Schalke 04 beispielsweise hätte Pech. In der Vorsaison landeten die Knappen nur im Mittelfeld. Der aktuelle sechste Platz wäre nach der genannten Regelung nichts wert und hätte keinen Platz im Europapokal zur Folge. Fraglich ist auch, wie die nationalen Pokalwettbewerbe in diese Überlegungen einbezogen werden. Der Pokalsieger bekommt einen Startplatz in der Europa League. Ist er ohnehin qualifiziert, rückt der zweite Finalist nach. Spielen beide auf Grund der Liga europäisch, darf der Siebte der Liga (nach Regularien in der Bundesliga) in die Europa League. Noch weiß die UEFA nicht, welches Modell ihr am vernünftigsten erscheint. Da bereits drei Ligen abgebrochen wurden, deren Teams Stammgäste in Europa sind, muss die Frage bald geklärt werden. Ende Mai möchte die UEFA tagen. Dann erhofft sie sich auch etwas Planungssicherheit, da alle Ligen zu diesem Zeitpunkt wissen werden, wie es mit den Ligen weitergehen kann.

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